Energiewende muss nachhaltig bleiben

DEU, Stuttgart, 15.02.2017, Veranstaltung WIN Charta, „Der WIN´er sind Sie!“ im Stuttgarter Innenministerium.

Daher haben wir uns bei esysteme21 AG dazu verpflichtet, im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Lande Baden-Württemberg die WIN! Charta bei uns umzusetzen.

Umweltminister Franz Untersteller und Oberbürgermeister  Fritz  Kuhn  waren  am  15. Februar 2017  in Stuttgart Gastgeber  der Veranstaltung „Der WIN‘er sind Sie!“. Dabei wurden 17 Firmen als neue WIN-Charta-Unternehmen aufgenommen.
Eines davon ist die esysteme21 AG. Ich freue mich, dass ich für uns die Mitglieds-Urkunde öffentlich gemeinsam mit Minister Untersteller unterzeichnen durfte! Das wird unser Handeln noch mehr stärken. Da bin ich ganz sicher!

Die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg ist bislang eines der wenigen Nachhaltigkeits-managementsysteme, die speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zugeschnitten sind. Diese freiwillige Selbstverpflichtung der WIN-Charta zielt darauf ab, den Nachhaltigkeitsgedanken in allen Branchen der baden-württembergischen Wirtschaft zu verbreiten und zu verankern. Mit der Unterzeichnung dokumentieren Unternehmen, dass sie bereit sind verantwortlich in einem umfassenden Sinn zu wirtschaften. Und dazu gehören außer uns noch weitere 100 Unternehmen in Baden-Württemberg. Und auch sehr viele im Ulmer Raum.

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Mieterstrom soll bis zur Sommerpause umgesetzt werden

Rund 3,8 Millionen Mieterhaushalte könnten kostengünstigen Solarstrom vom Dach beziehen. So groß ist das Potential in Deutschland. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium berechnet. Wenn dieses Potenzial erschlossen wird, sind wir mit der Urbanisierung der Solartechnik schon ein großes Stück weiter.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat ein Gesetz für Mieterstrom bis zur Sommerpause angekündigt. Die deutliche Ausweitung von Mieterstromprojekten würde die Energiewende und ihre Akzeptanz unter Mieterinnen und Mietern weiter stärken. Und Flächen sind ja genügend da. Nicht zu vergessen: in den Städten ist das Versorgungsnetzt besser ausgebaut als auf dem Land. Die Netzstabilität wäre hier zumindest nicht in Gefahr.

Bislang ist Mieterstrom gegenüber dem sogenannten Eigenverbrauch schlechter gestellt. Während Eigenheimbesitzer keinerlei Abgaben und Umlagen auf den selbst erzeugten Strom zahlen müssen, wird der im Hausnetz an Mieter gelieferte Solarstrom mit der vollen EEG-Umlage belastet. Aber das soll sich nun ändern. Sollte vor der Bundestagswahl auf Bundesebene nichts passieren, so wird bis zum Sommer auf Landesebene etwas geschehen. Dafür hat unser Umweltminister Baden-Württemberg Franz Untersteller bereits die Weichen gestellt.

Die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen wird zusätzlich erschwert durch bislang uneinheitliche Anforderungen an die Zählereinrichtungen. Heute kann jeder der rund 800 Netzbetreiber hierzulande eigene Anforderungen und Wünsche definieren.

Energieversorger, Genossenschaften, Vermieter und andere Akteure sollten gleichermaßen die Chance haben, als Mieterstromlieferanten aufzutreten. Ein entsprechendes Positionspapier kann auf der Seite www.sonneteilen.de heruntergeladen werden. Die Webseite bietet zudem viele weiterführende Informationen zum Thema Mieterstrom.

Hintergrund: Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) ist eine Verordnungsermächtigung zur Gleichstellung von Mieterstrom mit dem solaren Eigenverbrauch vorgesehen. Diese Verordnung hat das Bundeswirtschaftsministerium bislang nicht auf den Weg gebracht, jetzt aber erklärt, bis zur Sommerpause eine Änderung des EEG verabschieden zu wollen. Seit Kurzem setzt sich auch der Bundesrat für Mieterstrom ein. Zudem hatten bereits die Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Berlin die Bundesregierung aufgefordert, ihre zögerliche Haltung aufzugeben und möglichst schnell die großflächige Umsetzung von Mieterstromprojekten zu erleichtern.

Hier in Ulm sind wir mit der lokalen Agenda 21 bereits seit Jahren aktiv, im Stadtgeschehen die richtigen Weichen zu stellen. Verschiede Workshops mit den unterschiedlichen Akteuren in der Bürgerschaft, aber auch in den einzelnen Verwaltungen haben dazu geführt, das im Ulmer Klimaschutzkonzept das Thema fest verankert wurde und vom Stadtrat im November 2016 beschlossen wurde. Erste kleinere Projekte werden in Ulm bereits von der SWU betrieben. Große folgen in diesem Jahr noch.

Sonne Gewinnt! Die regionale Energiewende nimmt ihren Lauf!

Grüße vom Wolf

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Für wen ist ein Speicher interessant?

Direkt vorab: ein Solarstromspeicher ist nicht für jeden Privathaushalt sinnvoll bzw. wirtschaftlich. Wer sich eine Photovoltaikanlage neu anschaffen will, für den ist es in jedem Fall sinnvoll, einen Speicher in die Planung mit einzubeziehen. Zum einen aufgrund des Missverhältnis von weniger als 13 Cent Einspeisevergütung und einem Haushaltsstrompreis von rund 28 Cent pro Kilowattsunde.

Anders gestaltet sich die Überlegung für einen Solarstromspeicher bei der Nachrüstung von PV- Anlagen, die in jüngster Vergangenheit oder bereits vor einigen Jahren gebaut wurden.

Photovoltaikanlagen mit einem Speicher nachrüsten

Noch vor einigen Jahren war die Sachlage bei einer privaten Photovoltaikanlage klar: möglichst viel des erzeugten Stroms ins Netz einspeisen. Denn die Einspeisevergütung lag noch vor wenigen Jahren deutlich über dem Preis von normalem Haushaltsstrom. Also nahezu den ganzen Strom teuer an den Netzbetreiber verkaufen und günstigeren Haushaltsstrom einkaufen. Ein klassisches Plus-Geschäft, wenn die Photovoltaik Anlage erst einmal abbezahlt war. Über das Speichern von Solarstrom dachte damals noch keiner nach.

Solarstrom speichern bei mehr als 30 Cent Einspeisevergütung?

Für Betreiber älterer Anlagen, die noch eine Einspeisevergütung von 30 Cent / kWh und mehr bekommen (Inbetriebnahme 2010 und früher), ist es wirtschaftlich nicht sinnvoll, den erzeugten Solarstrom zu speichern um ihn anschließend selbst zu verbrauchen. Denn der selbst erzeugte und selbst verbrauchte Strom ist in diesem Fall teurer bzw. mehr wert, als zugekaufter Haushaltsstrom. Ebenso ist die Wirtschaftlichkeitsberechnung dieser Anlagen darauf ausgelegt, den kompletten Strom einzuspeisen um die Anlage, die damals noch weitaus mehr gekostet hat als heute, über den Stromverkauf zu refinanzieren und ab diesen Zeitpunkt einen Gewinn zu erwirtschaften. Jede Kilowattstunde, die teuer selbst verbraucht wird anstatt sie billiger einzukaufen, macht die einstige Wirtschaftlichkeitsberechnung Stück für Stück zunichte.

Solarstrom speichern bei Eigenverbrauchsvergütung?!

Etwas anders gestaltet sich die Überlegung bei bestehenden Anlagen aus der Zeit, die zwischen dem 01.01.2009 und 31.03.2012 in Betrieb genommen wurden. Diese Anlagen bekommen noch Geld für selbst verbrauchten Strom, die sog. Eigenverbrauchsvergütung. Diese ist gestaffelt in einen Eigenverbrauchsanteil unter 30 Prozent (mit geringerer Vergütung) und über 30 Prozent (mit höherer Vergütung). Strom zu speichern kann in diesem Fall sinnvoll sein, um bei einem höheren Eigenverbrauchsanteil mehr Geld für den selbst verbrauchten Strom zu bekommen.

Solarstrom speichern bei 13 Cent Einspeisevergütung und weniger!

Photovoltaik Anlagen, die seit April 2012 gebaut wurden, bekommen keine Eigenverbrauchs-vergütung mehr und eine Einspeisevergütung von heute weniger als 13 Cent / kWh. Strom von der Photovoltaikanlage zu speichern und selbst zu verbrauchen ist seither schon interessanter. Je weiter die Einnahmen aus der Einspeisevergütung und die Kosten für Haushaltsstrom (28 Cent / kWh und mehr) auseinander liegen, desto eher entsteht aus diesem Missverhältnis ein finanzieller Anreiz für einen Solarstromspeicher und den Eigenverbrauch des Solarstroms.

Fazit: Solarstromspeicher sind insbesondere für bei Anlagen ab Baujahr 2013 interessant

Diese Einschätzung spiegelt sich auch in der Förderpolitik der Bundesregierung wieder. Bundes- umweltministerium und KfW-Bankengruppe haben das KfW-Programm 275 entwickelt und fördern Solarstromspeicher, die entweder in Verbindung mit einer neu zu bauenden Photovoltaikanlage angeschafft werden. Oder Speicher, die eine bestehende Photovoltaikanlage nachrüsten, wenn die PV-Anlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde. Die PV-Anlage, egal ob Neubau oder Bestand, darf allerdings nicht mehr als 30 kWp Nennleistung haben, um förderfähig zu sein. Dies zeigt noch einmal klar und deutlich die anvisierte Zielgruppe für Solarstromspeicher: private und kleingewerbliche Photovoltaikanlagen mit Inbetriebnahme 2013.

 

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Wie funktioniert ein Solarstromspeicher überhaupt?

Wie funktioniert nun ein solcher Solarstromspeicher überhaupt? Herzstück eines jeden Batterie- speichers ist eine intelligente Ladeelektronik. Diese steuert den Strom zwischen der Photovol- taikanlage, dem Haushalt, dem Speicher und dem öffentlichen Netz. Da hat die Elektronik ganz schön was zu tun. Erzeugt die Photovoltaikanlage Strom, dann wird zunächst der momentane Stromverbrauch im Haushalt gedeckt. Übersteigt die Stromproduktion den momentanen Bedarf, dann wird der Batteriespeicher geladen. Erst wenn der Speicher voll geladen ist und der momentane Stromverbrauch im Haus gedeckt ist,
speist die Photovoltaikanlage den überschüssigen Strom ins Netz ein. So macht eine Photovoltaikanlage richtig Sinn! Und jeder Sonnenstrahl wird richtig genutzt.

Die Speicherkapazität wird dabei so ausgelegt, dass der Speicher den Haushalt möglichst bis zum nächsten Ladevorgang, wenn die PV-Anlage wieder Strom produziert, mit gespeichertem Strom versorgen kann. Tritt zwischenzeitlich eine höhere Spitzenlast auf, wenn z.B. der Herd und andere stromintensive Elektrogeräte gleichzeitig betrieben werden, dann wird zusätzlich Strom aus dem Netz bezogen. Besser ist es dann natürlich die großen Verbraucher der Reihe nach zu schalten. Denn nicht immer wenn gekocht wird, muss auch gleichzeitig gewaschen werden.

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Eigenverbrauchsanteil vs. Autarkiegrad

Welchen praktischen Nutzen ein Solarstromspeicher für einen Haushalt hat, lässt sich anhand von zwei Kenngrößen ablesen: dem Autarkiegrad und dem Eigenverbrauchsanteil. Wirklich relevant
ist im Alltag jedoch nur der Autarkiegrad. Er sagt aus, inwieweit sich ein Haushalt gemessen an seinem Jahresstromverbrauch selbst mit Strom von der Photovoltaikanlage versorgen kann.

Der Eigenverbrauchsanteil ist eher eine technische Größe, die angibt, wieviel erzeugter Strom von der Photovoltaikanlage selbst verbraucht werden kann. Inwieweit der Strombedarf des Hauses damit gedeckt werden kann, lässt sich anhand des Eigenverbrauchsanteils also nicht ablesen.

Welcher Autarkiegrad und welcher Eigenverbrauchsanteil möglich ist, muss die fachkundige Be- ratung durch einen Solarteur ergeben, der die Größe der PV-Anlage und die Größe des Speichers anhand des Jahres-Lastpro ls im Haushalt genau aufeinander abstimmt. Fachpublikationen haben Autarkiegrade von 70 – 80 Prozent errechnet. Eigenverbrauchsanteile sind praktisch bis zu 100 Prozent möglich, wenn die Speichergröße die PV-Leistung um das drei- bis fünffache übersteigt. Ob dies ratsam ist, sollte ebenfalls die Beratung bei einem Solarteur klären.

 

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Wozu braucht man überhaupt einen Solarstromspeicher?

Solarstromspeicher haben in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage den Zweck, den selbst erzeugten Strom vom eigenen Hausdach zwischenspeichern zu können. Ohne einen Batteriespei- cher muss der erzeugte Strom bislang entweder sofort verbraucht oder augenblicklich ins Netz eingespeist werden. Sprich: der Strom muss, wenn er erzeugt wird, irgendwo hin.

Stromverkauf wird zum Stromverbrauch

War bis vor wenigen Jahren noch das hauptsächliche Ziel Solarstrom für das öffentliche Netz zu erzeugen, ist es heute der Eigenverbrauch der bedient werden muss. Selbst verbrauchen können den Strom tagsüber meist nur der Kühlschrank, der Tiefkühlschrank sowie Elektrogeräte mit Akku oder Standby-Funktion. Mehr als 10 Prozent des Stroms von der Photovoltaikanlage lässt sich in einem normalen Haushalt tagsüber fast nicht verbrauchen, wenn keiner zu Hause ist. Der Rest wird also an den Netzbetreiber verkauft.

Die Herausforderung besteht nun darin, die Verbraucher entweder an die Stromerzeugungszeiten anzupassen, oder den Strom zu speichern. Solarstromspeicher ermöglichen es nun, dass mehr selbst erzeugter Strom auch selbst verbraucht werden kann. Und zwar dann, wenn der Strom auch gebraucht wird: Abends, Morgens und am Wochenende. Aktuell kann mit einer Solarstromanlage Strom für weniger als die Hälfte der derzeitigen Bezugskosten selbstliebe produziert werden. Ausschließlich einzuspeisen ist in den meisten Fällen nicht mehr wirtschaftlich.

Deswegen ist es beim Neubau einer PV-Anlage wirtschaftlicher, sich das Geld für den Haus- haltsstrom zu sparen, und möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch selbst zu verbrauchen. Zum Vergleich: bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 4.000 kWh und einem Strompreis von 28 Cent / kWh bezahlt ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt heute rund 1.120 € Stromkosten im Jahr. Und ohne weitere Strompreissteigerung rund 22.400 € in 20 Jahren. Geld, was sich bei einer Betriebsdauer einer PV-Anlage von bereits 20 Jahren leicht auszahlt.Meist sogar schon in weniger als der Hälfte der Zeit.

Solarstromspeicher lohnen sich. Nicht nur finanziell. Auch der Umwelt! Zudem werden Lastspitzen in den Stromnetzen entsprechend abgemildert. Denn meist sind die Stromverbräuche in Wohn- oder Industriegebieten bei den einzelnen Nutzern ähnlich.

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Batterie der Zukunft

Forschung für die Batterie der Zukunft

Lithium-Ionen-Batterien sind aus unserem
Alltag kaum wegzudenken: Sie versorgen Smartphones, Notebooks oder Elektroautos mit Energie. Trotzdem suchen Forscher in der Ulmer Wissenschaftsstadt mit Hochdruck nach hochleistungsfähigen Nachfolgern. Denn zum einen haben Lithium-Ionen-Batterien ihre maximale Speicherkapazität bereits erreicht und zum anderen ist der Lithium-Vorrat begrenzt.

Grund genug für die Ulmer Universitätsgesellschaft dem Forschungsschwerpunkt „Energiespeicherung und -wandlung“ der Universität einen Vortrag in ihrer Jubiläumsreihe zu widmen.

Am Samstag, 4. Februar um 11.00 Uhr referiert Professor Axel Groß, Leiter des Instituts für Theoretische Chemie an der Uni Ulm, über Batteriekonzepte der Zukunft. Denn die Energiewende und die Umstellung auf die Elektromobilität können nur mit leistungsfähigen Batterien und Brennstoffzellen gelingen.

In der Ulmer Wissenschaftsstadt ist ein unvergleichliches Umfeld für die Erforschung neuartiger Batterien und Brennstoffzellen entstanden. Neben der Universität mit ihrer langen Tradition in der Elektrochemie decken das Helmholtz-Institut Ulm für elektrochemische Energiespeicherung (HIU) sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) das gesamte wissenschaftliche Spektrum ab – von Computersimulationen elektrochemischer Prozesse bis zu Test- und Pilotfertigungsanlagen. Im Zentrum stehen so genannte Post-Li-Systeme, über die Professor Groß in seinem Vortrag sprechen wird. Künftig soll der Ladungsträger Lithium nämlich durch alternative Materialien wie Natrium, Magnesium, Aluminium oder Chlor ersetzt werden. In der neuen Kundenhalle der Sparkasse informiert Groß über Herausforderungen und Chancen dieser Batteriesysteme, die von Universität, HIU und ZSW gemeinsam beforscht werden. Der Eintritt ist frei!

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Batteriespeicher für Solarstromanlagen

Warum überhaupt Solarstrom speichern? Meist sind es wirtschaftliche oder idealistische Beweggründe, die Besitzer und Interessenten einer Photovoltaik Anlage veranlassen, über einen Solarstromspeicher nachzudenken. Sei es der Wunsch, mehr Strom aus der eigenen Photovoltaik Anlage selbst zu verbrauchen, das pure Interesse an dieser neuen Technologie oder einfach die Überlegung, sich mit einer Photovoltaik Anlage unabhängiger machen zu wollen von steigenden Strompreisen.

2015 war bereits ein richtungsweisendes Jahr für die weitere Entwicklung der Photovoltaik und Batteriespeicher im Privatsektor. 1,53 Millionen installierte Photovoltaikanlagen gab es zum Stichtag bereits. Knapp 40.000 Megawatt installierte Leistung. Wer sich heute eine Photovoltaikanlage kauft, bekommt knapp über 12 Cent Cent Einspeisevergütung für die erzeugte Kilowattstunde Solarstrom. Haushaltsstrom kostet indes bereits oft schon 30 Cent. Warum also sollte man den erzeugten Strom weiterhin einspeisen, um ihn im Anschluss teurer wieder einzukaufen als Haushaltsstrom? Daher werden Photovoltaikanlagen schon lange nicht mehr aus Investitionsgründen gebaut.

Und das ist auch gut so. Denn mit dem Aufkommen von Solarstromspeichern wird Photovoltaik erwachsen. 32.000 Speicher waren Ende 2015 bereits installiert. Das renditegetriebene Bauen wird mehr und mehr einem vernunftgetriebenen Bauen weichen: Photovoltaik zu nutzen, um sich zu einem Großteil selbst mit Strom zu versorgen. Batteriespeicher sind in dieser Hinsicht so etwas wie das fehlende Puzzleteil, welches die Anlagentechnik komplettiert. Und damit ist eine private PV-Anlage in Verbindung mit einem Batteriespeicher heute bereits wirtschaftlich: unter der Maßgabe Strom zu erzeugen, um ihn selbst zu verbrauchen, und nicht, um ihn zu verkaufen. Doch hierzu müssen grundlegende Fragen beantwortet werden, die bei der Beschäftigung mit Solarstromspeichern immer wieder auftauchen.

  1. Wozu braucht man überhaupt einen Solarstromspeicher?
  2. Für wen ist ein Speicher interessant?
  3. Was kosten solche Geräte?
  4. Gibt es eine Förderung?
  5. Lohnt sich ein Solarstromspeicher finanziell?
  6. Welche Geräte gibt es bereits zu kaufen?
  7. Was zeichnet einen guten Speicher aus?
  8. Wo kann man einen Speicher kaufen?

Gerne will ich diese Fragen in den kommenden Beiträgen genauer untersuchen und ach erklären.

Bis demnächst!

Sonnige Grüße

Wolf Probst

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Agenda Forum am 9. Februar 2017!

Im Namen der lokalen Agenda 21 lade ich ein zum Agenda Forum im Rathaus

Klimaschutz wird in Ulm groß geschrieben. Im November hat der Gemeinderat ein Maßnahmenpaket für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes verabschiedet, den Schwerpunkt bildet hierbei das Energiethema. Wir haben drei einschlägige Referenten in Sachen Klimaschutz zum nächsten
Agenda-Forum Ulm
am Donnerstag, den 9. Februar um 19 Uhr
im Rathaus Ulm, großer Sitzungssaal
 
eingeladen und wollen diskutieren, wie unsere Energielandschaft in Ulm in Zukunft aussehen wird, welche Weichen wir jetzt in Ulm gestellt haben und welches die nächsten Schritte sein müssen. Wir freuen uns auf folgende Redebeiträge:
 
Prof. Gerd Heilscher, Hochschule Ulm
Vision der Energielandschaft 2030
 
Oberbürgermeister Gunter Czisch
Klimaschutz in Ulm
 
Klaus Eder, Geschäftsführer SWU
Der Beitrag der SWU zum Klimaschutz
 
Im Anschluss an die Sitzung lassen wir den Abend gemütlich im Ratskeller ausklingen.
Ich freue mich auf eine interessante Sitzung!Vorbeikommen lohnt sich. Bitte rechtzeitig da sein. Im großen Sitzungssaal passen nur ca. 150 Leute rein.
Grüße von der regionalen Energiewende

Wolf Probst

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„Klimaschutz durch Azubis im Handwerk“

Rückblick auf das Projekt und Erfahrungsaustausch

Das Projekt „Klimaschutz durch Azubis im Handwerk“ neigt sich dem Ende zu. Der unw und die Handwerkskammer ladenInteressierte herzlich zur Abschlussveranstaltung am 26.1.2017 um 17 Uhr in der HWK Ulm ein. Nach einem Überblick über das gesamte Projekt werden die Auszubildenden ihre Projekte vorstellen. Im Anschluss gibt es noch die Gelegenheit, sich bei Häppchen auszutauschen.

Termin

Donnerstag, 26. Januar 2017 – 17:00 Uhr

Ort

Handwerkskammer Ulm
Olgastraße 72
89073 Ulm

Worum geht es bei der Zusatzqualifikation?

Von Mai 2016 bis Februar 2017 lief das Projekt in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ulm und der lokalen agenda ulm 21. Es wird gefördert aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

 

Inhalt

6 Tage mit Input und Besichtigungen, 1 Woche gewerksübergreifender Betriebstausch und eigenes Projekt.

Zielgruppe

Auszubildende aus den Bau-, Ausbau- und anlagentechnischen Gewerken

Ziel des Projekts

Azubis für Klimaschutz zu gewinnen und mit einem Handwerksbetrieb eines anderen Gewerks über einen Austausch zusammenzubringen. Dort werden die Inhalte aus den Workshops konkret in die betriebliche Praxis umgesetzt. Gleichzeitig geht es um Fähigkeiten zum Klimaschutz für die Anwendung im Privaten.

Nutzen für Unternehmen
  • Zukunftsfähige Marktsegmente besetzen, sich verändernde Kundenbedürfnisse kompetent beantworten
  • Blick auf die Schnittstellen zu anderen Gewerken
  • Bereicherung durch den Austausch von Azubis untereinander
  • Input zu Energie- und Klimafragen über Azubi
  • Erkennen möglicher Kosteneinsparungen bei Energie, Material, Einsatzstoffen oder Abfällen
  • Attraktivität des Betriebes für den Azubi erhöhen
  • Vernetzung mit wichtigen Akteuren in der Region Ulm
  • Umsetzung der Projekte durch die Azubis
  • Abschlussveranstaltung mit allen Betriebsleitern und Azubis zur Vorstellung der verschiedenen Projekte; neue Impulse + Presseaufmerksamkeit
  • Kostenfrei (Azubi nur freistellen von Arbeitszeit)
  • Unterstützung der politischen Klimaschutzziele zur Gebäudesanierung
Nutzen für Azubi
  •  Erweiterung der Ausbildung mit zusätzlichen Qualifikationen (z. B. Projektmanagement, Präsentation, …)
  • Verstehen von Zusammenhängen im Bereich Energie und Klimaschutz sowie Erkennen eigener Handlungsmöglichkeiten im beruflichen und privaten Umfeld
  • Zusammenarbeit mit anderen Gewerken und besseres Verständnis für die Tätigkeiten der anderen Handwerker
  • Vernetzung mit wichtigen Akteuren in der Region Ulm
  • Projekt kann beim Wettbewerb „Klimawerkstatt“ von MyClimate eingereicht werden
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