Batterie der Zukunft

Forschung für die Batterie der Zukunft

Lithium-Ionen-Batterien sind aus unserem
Alltag kaum wegzudenken: Sie versorgen Smartphones, Notebooks oder Elektroautos mit Energie. Trotzdem suchen Forscher in der Ulmer Wissenschaftsstadt mit Hochdruck nach hochleistungsfähigen Nachfolgern. Denn zum einen haben Lithium-Ionen-Batterien ihre maximale Speicherkapazität bereits erreicht und zum anderen ist der Lithium-Vorrat begrenzt.

Grund genug für die Ulmer Universitätsgesellschaft dem Forschungsschwerpunkt „Energiespeicherung und -wandlung“ der Universität einen Vortrag in ihrer Jubiläumsreihe zu widmen.

Am Samstag, 4. Februar um 11.00 Uhr referiert Professor Axel Groß, Leiter des Instituts für Theoretische Chemie an der Uni Ulm, über Batteriekonzepte der Zukunft. Denn die Energiewende und die Umstellung auf die Elektromobilität können nur mit leistungsfähigen Batterien und Brennstoffzellen gelingen.

In der Ulmer Wissenschaftsstadt ist ein unvergleichliches Umfeld für die Erforschung neuartiger Batterien und Brennstoffzellen entstanden. Neben der Universität mit ihrer langen Tradition in der Elektrochemie decken das Helmholtz-Institut Ulm für elektrochemische Energiespeicherung (HIU) sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) das gesamte wissenschaftliche Spektrum ab – von Computersimulationen elektrochemischer Prozesse bis zu Test- und Pilotfertigungsanlagen. Im Zentrum stehen so genannte Post-Li-Systeme, über die Professor Groß in seinem Vortrag sprechen wird. Künftig soll der Ladungsträger Lithium nämlich durch alternative Materialien wie Natrium, Magnesium, Aluminium oder Chlor ersetzt werden. In der neuen Kundenhalle der Sparkasse informiert Groß über Herausforderungen und Chancen dieser Batteriesysteme, die von Universität, HIU und ZSW gemeinsam beforscht werden. Der Eintritt ist frei!

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