Die Energiewende kommt in die Stadt!

Die Energiewende kommt in die Stadt!Die Energiewende kommt in die Stadt! Mit Mieterstrommodellen ist das nun endlich möglich. Das ist nur eines der Ergebnisse von der Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende. Doch was genau ist Mieterstrom? Mit einem professionellen Mieterstromkonzept können Mieter dezentral mit CO2 -freiem Strom aus einer Photovoltaik-Anlage versorgt werden. Dazu kommen unterschiedliche Akteure zusammen: Gebäudeeigentümer, Mieter und Stromversorger.

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Die Energiewende schaffen wir

Die Energiewende schaffen wir

Wolf Probst setzt sich für die Energiewende ein. Fotograf: Privat

Am Samstag, 18. März, veranstaltet die Lokale Agenda 21 im Einsteinhaus, Kornhausplatz 5, ihre Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende. Wir sprachen mit Agenda-Vorstandsmitglied Wolf Probst über bereits Erreichtes und über Ziele.

Herr Probst, warum muss die Energiewende unbedingt weiter vorangetrieben werden?

Wolf Probst: Energiewende heißt die Abkehr von endlichen fossilen oder nuklearen Energieträgern hin zu nachhaltigen, erneuerbaren Energien – sowohl im Wärme- wie auch im Stromsektor. Deshalb setzt die Energiewende aus gutem Grund auf die breite Unterstützung der Bevölkerung vor Ort. Wir in der Lokalen Agenda arbeiten in Ulm für die Ulmer.

Was ist die Lokale Agenda eigentlich?

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Reparatur-Café Ulm – reparieren-statt-wegwerfen

Reparieren statt wegwerfen! 2.000 Reparaturanfragen seit dem Start

Reparatur-Cafe Ulm
Mehr als 2000 Reparaturanfragen im Reparatur-Cafe Ulm. Mit über 900 Helfern im Einsatz.

Im Reparatur-Café am 08.02.2017 ist die 2.000 Reparaturanfrage im Reparatur-Café Ulm eingegangen. Es war eine Kaffeemaschine, die immer wieder streikte. 

Die Auswertung der bisherigen 52 Termine seit September 2016 brachten 2013 Reparaturanfragen. Dabei liegt die „Erfolgsquote“ bei 74,3 %. Dabei rechnete das Reparatur-Cafe Ulm die erfolgreichen Reparaturen (1.223) und die Empfehlungen (274), die auch zu einer erfolgreichen Reparatur führen zusammen. Weiterhin sehr erfreulich ist die hohe Bereitschaft der ehrenamtlichen Reparaturhelferinnen und – helfer (901). Das heißt an einem Reparatur- Café Termin sind im Durchschnitt 17 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Ohne dieses Engagement könnten die 39 Reparaturanfragen pro Öffnungstermin nicht so erfolgreich bearbeitet werden.

Bernhard Mittl und sein Team machen das einfach klasse!

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Grün gewinnt! Das Solarkataster Ulm

Aber gelb ist auch klasse! Bei rot würde ich aber trotzdem mal den Fachmann fragen.

Die Stadt Ulm stellt ein Solarkataster zur Verfügung. Hier kann man schon mal sehr gut für sich abschätzen, wie geeignet Ihr Dach für die Erzeugung von Solarstrom ist. Die Hochschule Ulm, allen voran Prof. Gerd Heilscher hat mit seinem Team das Solarkataster entwickelt. Hier können alle geeignete Dachflächen für Solarstrom bestimmt werden.

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Mieterstrom soll bis zur Sommerpause umgesetzt werden

Rund 3,8 Millionen Mieterhaushalte könnten kostengünstigen Solarstrom vom Dach beziehen. So groß ist das Potential in Deutschland. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium berechnet. Wenn dieses Potenzial erschlossen wird, sind wir mit der Urbanisierung der Solartechnik schon ein großes Stück weiter.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat ein Gesetz für Mieterstrom bis zur Sommerpause angekündigt. Die deutliche Ausweitung von Mieterstromprojekten würde die Energiewende und ihre Akzeptanz unter Mieterinnen und Mietern weiter stärken. Und Flächen sind ja genügend da. Nicht zu vergessen: in den Städten ist das Versorgungsnetzt besser ausgebaut als auf dem Land. Die Netzstabilität wäre hier zumindest nicht in Gefahr.

Bislang ist Mieterstrom gegenüber dem sogenannten Eigenverbrauch schlechter gestellt. Während Eigenheimbesitzer keinerlei Abgaben und Umlagen auf den selbst erzeugten Strom zahlen müssen, wird der im Hausnetz an Mieter gelieferte Solarstrom mit der vollen EEG-Umlage belastet. Aber das soll sich nun ändern. Sollte vor der Bundestagswahl auf Bundesebene nichts passieren, so wird bis zum Sommer auf Landesebene etwas geschehen. Dafür hat unser Umweltminister Baden-Württemberg Franz Untersteller bereits die Weichen gestellt.

Die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen wird zusätzlich erschwert durch bislang uneinheitliche Anforderungen an die Zählereinrichtungen. Heute kann jeder der rund 800 Netzbetreiber hierzulande eigene Anforderungen und Wünsche definieren.

Energieversorger, Genossenschaften, Vermieter und andere Akteure sollten gleichermaßen die Chance haben, als Mieterstromlieferanten aufzutreten. Ein entsprechendes Positionspapier kann auf der Seite www.sonneteilen.de heruntergeladen werden. Die Webseite bietet zudem viele weiterführende Informationen zum Thema Mieterstrom.

Hintergrund: Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) ist eine Verordnungsermächtigung zur Gleichstellung von Mieterstrom mit dem solaren Eigenverbrauch vorgesehen. Diese Verordnung hat das Bundeswirtschaftsministerium bislang nicht auf den Weg gebracht, jetzt aber erklärt, bis zur Sommerpause eine Änderung des EEG verabschieden zu wollen. Seit Kurzem setzt sich auch der Bundesrat für Mieterstrom ein. Zudem hatten bereits die Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Berlin die Bundesregierung aufgefordert, ihre zögerliche Haltung aufzugeben und möglichst schnell die großflächige Umsetzung von Mieterstromprojekten zu erleichtern.

Hier in Ulm sind wir mit der lokalen Agenda 21 bereits seit Jahren aktiv, im Stadtgeschehen die richtigen Weichen zu stellen. Verschiede Workshops mit den unterschiedlichen Akteuren in der Bürgerschaft, aber auch in den einzelnen Verwaltungen haben dazu geführt, das im Ulmer Klimaschutzkonzept das Thema fest verankert wurde und vom Stadtrat im November 2016 beschlossen wurde. Erste kleinere Projekte werden in Ulm bereits von der SWU betrieben. Große folgen in diesem Jahr noch.

Sonne Gewinnt! Die regionale Energiewende nimmt ihren Lauf!

Grüße vom Wolf

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Agenda Forum am 9. Februar 2017!

Im Namen der lokalen Agenda 21 lade ich ein zum Agenda Forum im Rathaus

Klimaschutz wird in Ulm groß geschrieben. Im November hat der Gemeinderat ein Maßnahmenpaket für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes verabschiedet, den Schwerpunkt bildet hierbei das Energiethema. Wir haben drei einschlägige Referenten in Sachen Klimaschutz zum nächsten
Agenda-Forum Ulm
am Donnerstag, den 9. Februar um 19 Uhr
im Rathaus Ulm, großer Sitzungssaal
 
eingeladen und wollen diskutieren, wie unsere Energielandschaft in Ulm in Zukunft aussehen wird, welche Weichen wir jetzt in Ulm gestellt haben und welches die nächsten Schritte sein müssen. Wir freuen uns auf folgende Redebeiträge:
 
Prof. Gerd Heilscher, Hochschule Ulm
Vision der Energielandschaft 2030
 
Oberbürgermeister Gunter Czisch
Klimaschutz in Ulm
 
Klaus Eder, Geschäftsführer SWU
Der Beitrag der SWU zum Klimaschutz
 
Im Anschluss an die Sitzung lassen wir den Abend gemütlich im Ratskeller ausklingen.
Ich freue mich auf eine interessante Sitzung!Vorbeikommen lohnt sich. Bitte rechtzeitig da sein. Im großen Sitzungssaal passen nur ca. 150 Leute rein.
Grüße von der regionalen Energiewende

Wolf Probst

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„Klimaschutz durch Azubis im Handwerk“

Rückblick auf das Projekt und Erfahrungsaustausch

Das Projekt „Klimaschutz durch Azubis im Handwerk“ neigt sich dem Ende zu. Der unw und die Handwerkskammer ladenInteressierte herzlich zur Abschlussveranstaltung am 26.1.2017 um 17 Uhr in der HWK Ulm ein. Nach einem Überblick über das gesamte Projekt werden die Auszubildenden ihre Projekte vorstellen. Im Anschluss gibt es noch die Gelegenheit, sich bei Häppchen auszutauschen.

Termin

Donnerstag, 26. Januar 2017 – 17:00 Uhr

Ort

Handwerkskammer Ulm
Olgastraße 72
89073 Ulm

Worum geht es bei der Zusatzqualifikation?

Von Mai 2016 bis Februar 2017 lief das Projekt in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ulm und der lokalen agenda ulm 21. Es wird gefördert aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

 

Inhalt

6 Tage mit Input und Besichtigungen, 1 Woche gewerksübergreifender Betriebstausch und eigenes Projekt.

Zielgruppe

Auszubildende aus den Bau-, Ausbau- und anlagentechnischen Gewerken

Ziel des Projekts

Azubis für Klimaschutz zu gewinnen und mit einem Handwerksbetrieb eines anderen Gewerks über einen Austausch zusammenzubringen. Dort werden die Inhalte aus den Workshops konkret in die betriebliche Praxis umgesetzt. Gleichzeitig geht es um Fähigkeiten zum Klimaschutz für die Anwendung im Privaten.

Nutzen für Unternehmen
  • Zukunftsfähige Marktsegmente besetzen, sich verändernde Kundenbedürfnisse kompetent beantworten
  • Blick auf die Schnittstellen zu anderen Gewerken
  • Bereicherung durch den Austausch von Azubis untereinander
  • Input zu Energie- und Klimafragen über Azubi
  • Erkennen möglicher Kosteneinsparungen bei Energie, Material, Einsatzstoffen oder Abfällen
  • Attraktivität des Betriebes für den Azubi erhöhen
  • Vernetzung mit wichtigen Akteuren in der Region Ulm
  • Umsetzung der Projekte durch die Azubis
  • Abschlussveranstaltung mit allen Betriebsleitern und Azubis zur Vorstellung der verschiedenen Projekte; neue Impulse + Presseaufmerksamkeit
  • Kostenfrei (Azubi nur freistellen von Arbeitszeit)
  • Unterstützung der politischen Klimaschutzziele zur Gebäudesanierung
Nutzen für Azubi
  •  Erweiterung der Ausbildung mit zusätzlichen Qualifikationen (z. B. Projektmanagement, Präsentation, …)
  • Verstehen von Zusammenhängen im Bereich Energie und Klimaschutz sowie Erkennen eigener Handlungsmöglichkeiten im beruflichen und privaten Umfeld
  • Zusammenarbeit mit anderen Gewerken und besseres Verständnis für die Tätigkeiten der anderen Handwerker
  • Vernetzung mit wichtigen Akteuren in der Region Ulm
  • Projekt kann beim Wettbewerb „Klimawerkstatt“ von MyClimate eingereicht werden
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So schnell tickt die CO2-Uhr

Die CO2-Uhr des MCC veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen.

Beim Klimaabkommen von Paris haben alle Staaten weltweit das Ziel beschlossen, die Erderwärmung im globalen Mittel auf deutlich unter 2 Grad Celsius (möglichst 1,5°C)

 im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das ist äußerst ambitioniert und lässt sich in ein CO2-Budget übersetzen, das immer kleiner wird.

Konkret heißt das: Wenn beispielsweise das 2-Grad-Ziel noch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erreicht werden soll, dürfen zwischen 2016 und 2100 nur noch maximal etwa 980 Gigatonnen CO2 in die Atmosphäre gestoßen werden.¹ Doch die Welt emittiert noch immer jedes Jahr aufs Neue rund 40 Gigatonnen CO
2. Das entspricht 1268 Tonnen pro Sekunde. Und so schrumpft das verbleibende Budget rapide.

Die Uhr tickt – Klicken Sie sich durch verschiedene Temperaturziele und Schätzungen und erfahren Sie, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt.

Wie wenig Zeit den politischen Entscheidern genau bleibt, zeigt die CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Als Besucher der MCC-Website können Sie hier selbst interaktiv nachvollziehen, welche politischen Ziele unter welchen wissenschaftlichen Annahmen zu welchen engen Zeitrahmen für ein konkretes Handeln führen.

Oben können Sie links für das Erreichen des 2-Grad-Ziels ein optimistisches („upper estimate“: es verbleiben noch ca. 940 Gt¹), ein mittleres („medium estimate“: es verbleiben noch ca. 760 Gt²) oder ein pessimistisches Szenario („lower estimate“: es verbleiben noch ca. 390 Gt¹) der Wissenschaftler auswählen. Rechts finden Sie die entsprechenden Szenarien für das 1,5-Grad-Ziel.³ Abhängig von ihrer Auswahl wird Ihnen das noch verbleibende CO2-Budget angezeigt – und die verbleibende Zeit.

Der Berechnung ist zugrundegelegt, dass die jährlichen Emissionen auf dem Niveau von 2014 verharren⁴, während von 2000 bis 2010 ein
jährliches Wachstum des Treibhausgasausstoßes von 2,2% beobachtet wurde¹. Für die konkreten Berechnungen ausgehend von den oben angegebenen Budgets und Ausstoßraten sowie die Umsetzung der CO2-Uhr zeichnen die MCC-Wissenschaftler Alexander Radebach und Tom Schulze verantwortlich.

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¹ IPCC, Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change. Contribution of Working Group III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA (Cambridge University Press, 2014); SPM Table 1.

² IPCC, 2014: Climate Change 2014: Synthesis Report. Contribution of Working Groups I, II and III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Core Writing Team, R.K. Pachauri and L.A. Meyer (eds.)]. IPCC, Geneva, Switzerland; Table 2.2.

³ J. Rogelj et al., Energy system transformations for limiting end-of-century warming to below 1.5 [deg]C. Nature Clim. Change 5, 519 (2015). // Beim „medium estimate“ für das 1,5°C-Ziel handelt es sich um ein arithmetisches Mittel aus der von Rogelj et al. angegebenen oberen und unteren Schranke.

 C. Le Quéré et al., Global Carbon Budget 2015. Earth Syst. Sci. Data 7, 349 (2015).

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Quelle
   Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) 2017

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Ulmer für Ulm!

Bürgerenergieprojekte sind notwendig! Nicht nur, weil der Ausbau der erneuerbaren Energien und erforderliche Einsparungen beim Energieverbrauch, hinter den Zielen und Beschlüssen von Paris hinterherhinken, haben sich die Energiegenossenschaften und andere Akteure vorgenommen der Energiewende neuen Schub zu geben.

Wir möchten auf regionaler Ebene die Kräfte
bündeln und die positiven Erfahrungen der Genossenschaften nutzen, die mit neuen Geschäftsmodellen erfolgreich sind. Daher lädt die Energiegenossenschaft Ehingen eG zum Workshop für alle interessierten Bürger/innen ein.

Mittwoch, 18. Januar um 18.00 Uhr; Frauenstraße 19, 89073 Ulm im Agenda Büro der Stadt Ulm

Mit der Bitte und Teilnahmebestätigung direkt an:

Jürgen Kübler
Bürgerenergiegenossenschaft Ehingen eG

info@buergerenergie-ehingen.de
www.buergerenergie-ehingen.de

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