Die Energiewende schaffen wir

Die Energiewende schaffen wir

Wolf Probst setzt sich für die Energiewende ein. Fotograf: Privat

Am Samstag, 18. März, veranstaltet die Lokale Agenda 21 im Einsteinhaus, Kornhausplatz 5, ihre Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende. Wir sprachen mit Agenda-Vorstandsmitglied Wolf Probst über bereits Erreichtes und über Ziele.

Herr Probst, warum muss die Energiewende unbedingt weiter vorangetrieben werden?

Wolf Probst: Energiewende heißt die Abkehr von endlichen fossilen oder nuklearen Energieträgern hin zu nachhaltigen, erneuerbaren Energien – sowohl im Wärme- wie auch im Stromsektor. Deshalb setzt die Energiewende aus gutem Grund auf die breite Unterstützung der Bevölkerung vor Ort. Wir in der Lokalen Agenda arbeiten in Ulm für die Ulmer.

Was ist die Lokale Agenda eigentlich?

Weiterlesen

Energiewende muss nachhaltig bleiben

DEU, Stuttgart, 15.02.2017, Veranstaltung WIN Charta, „Der WIN´er sind Sie!“ im Stuttgarter Innenministerium.

Daher haben wir uns bei esysteme21 AG dazu verpflichtet, im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Lande Baden-Württemberg die WIN! Charta bei uns umzusetzen.

Umweltminister Franz Untersteller und Oberbürgermeister  Fritz  Kuhn  waren  am  15. Februar 2017  in Stuttgart Gastgeber  der Veranstaltung „Der WIN‘er sind Sie!“. Dabei wurden 17 Firmen als neue WIN-Charta-Unternehmen aufgenommen.
Eines davon ist die esysteme21 AG. Ich freue mich, dass ich für uns die Mitglieds-Urkunde öffentlich gemeinsam mit Minister Untersteller unterzeichnen durfte! Das wird unser Handeln noch mehr stärken. Da bin ich ganz sicher!

Die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg ist bislang eines der wenigen Nachhaltigkeits-managementsysteme, die speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zugeschnitten sind. Diese freiwillige Selbstverpflichtung der WIN-Charta zielt darauf ab, den Nachhaltigkeitsgedanken in allen Branchen der baden-württembergischen Wirtschaft zu verbreiten und zu verankern.

Weiterlesen

Agenda Forum am 9. Februar 2017!

Im Namen der lokalen Agenda 21 lade ich ein zum Agenda Forum im Rathaus

Klimaschutz wird in Ulm groß geschrieben. Im November hat der Gemeinderat ein Maßnahmenpaket für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes verabschiedet, den Schwerpunkt bildet hierbei das Energiethema. Wir haben drei einschlägige Referenten in Sachen Klimaschutz zum nächsten
Agenda-Forum Ulm
am Donnerstag, den 9. Februar um 19 Uhr
im Rathaus Ulm, großer Sitzungssaal
 
eingeladen und wollen diskutieren, wie unsere Energielandschaft in Ulm in Zukunft aussehen wird, welche Weichen wir jetzt in Ulm gestellt haben und welches die nächsten Schritte sein müssen. Wir freuen uns auf folgende Redebeiträge:
 
Prof. Gerd Heilscher, Hochschule Ulm
Vision der Energielandschaft 2030
 
Oberbürgermeister Gunter Czisch
Klimaschutz in Ulm
 
Klaus Eder, Geschäftsführer SWU
Der Beitrag der SWU zum Klimaschutz
 
Im Anschluss an die Sitzung lassen wir den Abend gemütlich im Ratskeller ausklingen.
Ich freue mich auf eine interessante Sitzung!Vorbeikommen lohnt sich. Bitte rechtzeitig da sein. Im großen Sitzungssaal passen nur ca. 150 Leute rein.
Grüße von der regionalen Energiewende

Wolf Probst

Weiterlesen

Unser Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Der WIN-Charta Prozess verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit zu einem Markenzeichen der baden-württembergischen Wirtschaft werden zu lassen. Im Vordergrund stehen herausragende Beispiele, individuelle Lösungsansätze und gegenseitiger Austausch. Umgesetzt wird die Win-Charta in 6 Schritten:

  1. Unterzeichnung der Charta:
    Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta bekennen wir uns als Unternehmen zu den in der Charta formulierten Leitsätzen und Zielen nachhaltigen Wirtschaftens Die Unterzeichnung findet in einem Monat am 15. Februar 2017 im Innenministerium in Stuttgart zusammen mit unserem Umweltminister Franz Untersteller statt.
  2. Einreichung des Zielkonzeptes
    Innerhalb von 3 Monaten nach der Unterzeichnung legen wir ein Zielkonzept vor, in dem wir unsere Ziele und beabsichtigten Maßnahmen zur Nachhaltigkeitssteigerung darstellen. Und das gemäß den 12 Leitsätzen der WIN-Charta. Zu den Leitsätzen später mehr.
  3. Umsetzung interner Maßnahmen
    Die im Zielkonzept dargestellten Maßnahmen werden nun umgesetzt und dokumentiert. Die Ergebnisse werden anhand qualitativer und nach Möglichkeit Quantitativer Indikatoren bewertet.
  4. Das lokale WIN!-Projekt
    Neben der internen Umsetzung der Nachhaltigkeitsmaßnahmen unterstützen wir auch ein ausgewähltes lokales Projekt und fördern damit die Nachhaltigkeit im direkten Unternehmensumfeld.
  5. Berichterstattung der Maßnahmen und des WIN!-Projekts
    Ein Jahr nach Einreichung des Zielkonzeptes, bzw. 15 Monate nach Unterzeichnung legen wir dem Land Baden-Württemberg einen Bericht über den Umsetzungsstand vor. Der Internen Maßnahmen und auch des WIN!-Projekts.
  6. Prüfung und Beurteilung durch die Öffentlichkeit
    Die WIN-Charta verzichtet auf kostspielige Prüfverfahren, so dass alle Mittel direkt Nachhaltigkeitszwecken zu Gute kommen können. Daher findet die Prüfung unserer Arbeit durch die transparente und öffentliche Darstellung statt und alle können unsere Leistung beurteilen.

Und nach 2 Jahren können wir unser Nachhalktigkeitsversprechen erneuern. So findet ein kontinuierlicher Nachhaltigkeitsprozess in unserem Unternehmen statt.

 

Ich freu mich auf die Umsetzung!

Wolf Probst

 

Weiterlesen

So schnell tickt die CO2-Uhr

Die CO2-Uhr des MCC veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen.

Beim Klimaabkommen von Paris haben alle Staaten weltweit das Ziel beschlossen, die Erderwärmung im globalen Mittel auf deutlich unter 2 Grad Celsius (möglichst 1,5°C)

 im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das ist äußerst ambitioniert und lässt sich in ein CO2-Budget übersetzen, das immer kleiner wird.

Konkret heißt das: Wenn beispielsweise das 2-Grad-Ziel noch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erreicht werden soll, dürfen zwischen 2016 und 2100 nur noch maximal etwa 980 Gigatonnen CO2 in die Atmosphäre gestoßen werden.¹ Doch die Welt emittiert noch immer jedes Jahr aufs Neue rund 40 Gigatonnen CO
2. Das entspricht 1268 Tonnen pro Sekunde. Und so schrumpft das verbleibende Budget rapide.

Die Uhr tickt – Klicken Sie sich durch verschiedene Temperaturziele und Schätzungen und erfahren Sie, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt.

Wie wenig Zeit den politischen Entscheidern genau bleibt, zeigt die CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Als Besucher der MCC-Website können Sie hier selbst interaktiv nachvollziehen, welche politischen Ziele unter welchen wissenschaftlichen Annahmen zu welchen engen Zeitrahmen für ein konkretes Handeln führen.

Oben können Sie links für das Erreichen des 2-Grad-Ziels ein optimistisches („upper estimate“: es verbleiben noch ca. 940 Gt¹), ein mittleres („medium estimate“: es verbleiben noch ca. 760 Gt²) oder ein pessimistisches Szenario („lower estimate“: es verbleiben noch ca. 390 Gt¹) der Wissenschaftler auswählen. Rechts finden Sie die entsprechenden Szenarien für das 1,5-Grad-Ziel.³ Abhängig von ihrer Auswahl wird Ihnen das noch verbleibende CO2-Budget angezeigt – und die verbleibende Zeit.

Der Berechnung ist zugrundegelegt, dass die jährlichen Emissionen auf dem Niveau von 2014 verharren⁴, während von 2000 bis 2010 ein
jährliches Wachstum des Treibhausgasausstoßes von 2,2% beobachtet wurde¹. Für die konkreten Berechnungen ausgehend von den oben angegebenen Budgets und Ausstoßraten sowie die Umsetzung der CO2-Uhr zeichnen die MCC-Wissenschaftler Alexander Radebach und Tom Schulze verantwortlich.

…………………………………………………………………………………………

¹ IPCC, Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change. Contribution of Working Group III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA (Cambridge University Press, 2014); SPM Table 1.

² IPCC, 2014: Climate Change 2014: Synthesis Report. Contribution of Working Groups I, II and III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Core Writing Team, R.K. Pachauri and L.A. Meyer (eds.)]. IPCC, Geneva, Switzerland; Table 2.2.

³ J. Rogelj et al., Energy system transformations for limiting end-of-century warming to below 1.5 [deg]C. Nature Clim. Change 5, 519 (2015). // Beim „medium estimate“ für das 1,5°C-Ziel handelt es sich um ein arithmetisches Mittel aus der von Rogelj et al. angegebenen oberen und unteren Schranke.

 C. Le Quéré et al., Global Carbon Budget 2015. Earth Syst. Sci. Data 7, 349 (2015).

…………………………………………………………………………………………


Quelle
   Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) 2017

Weiterlesen

Stehen die Heiligen Drei Könige auf Solarenergie?

Das ist so nicht überliefert. Aber so wie wir der Sonne als für uns hellsten Stern folgen, sind sie damals dem Stern von Betlehem gefolgt.

Es muss sich zu einer Zeit begeben haben, als wie jedes Jahr die Strompreise gestiegen sind. Die Energiekosten stiegen wie jedes Jahr höher und höher. So langsam wurde es schwierig die eigenen 4 Wände mit Licht und Wärme zu versorgen. Zudem war schon lange klar, dass die Energieversorgung in Zukunft ohne Atomenergie und das Verbrennen von wertvollen Ressourcen geschehen muss. Daher legte das Öko-Instiut 1980 die erste Energiewende-Studio vor. Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran.

Wie die 3 weisen Männer aus dem Morgenland haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Energiewende-Studie aufgemacht, einen Weg in die Zukunft zu suchen. Sie zogen los um Wege und Möglichkeiten zu finden, um die gesamte Energieversorgung bis 2050 umzustellen. 2015 war Halbzeit. 37 Jahre haben wir gemeinsam an der Energiewende bis heute gearbeitet. 33 Jahre liegen noch vor uns. Und ca. 1/3 des bisherigen Stromverbrauchs erzeugen wir bereits regenerativ! Der Umbruch im Denken ist längst erreicht. Umweltbewusstes Handeln wird schon lange nicht mehr als Spinnerei abgetan. Trotz weiter wachsenden Energieverbrauch haben Sonne, Wind und Biomasse dazu beigetragen, dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase gegenüber 1990 um mehr ca. 25% gesenkt wurde. Der Aufbruch in unser neues Energiezeitalten hat längst begonnen.

Ich freu mich über jedes einzelne Solarmodul das wir montiert haben. Über jeden einzelnen Speicher, den wir in die einzelnen Energiesysteme integriert haben. Über jeden einzelnen Kunden, der sich mit uns für die Energiewende eingesetzt hat.

Dafür vielen Dank!

Auch dieses Jahr werde ich mit vielen meiner Mitstreitern wieder von Haus zu Haus wandern. Nicht als Sternsinger. Aber um allen Interessierten zu helfen, ihre eigene Energiewende voran zu treiben.

Ulm, 6. Januar 2017

Wolf Probst
(Gebäudeenergieberater-Eigenstrommanager-Energiewender)

 

Alles über die Energiewende unter: https://www.agora-energiewende.de/de/die-energiewende/geschichte-der-energiewende/

Weiterlesen

Stromtrassen – müssen die sein?

Die Energiewende findet vor Ort statt. Im Kleinen. Von jeder einzelnen Haustüre!

Und mal ganz ehrlich: die Stromtrassen sind auch nur deshalb erforderlich, weil Großinvestoren den Strom dort erzeugen, wo er nicht in diesem Ausmaß gebraucht wird. Offshore Windräder vor Rügen erzeugen sehr viel Strom. In Norddeutschland kann dieser gar nicht in diesem Umfang verbraucht werden. Daher fordern die Investoren eine neue Nord-Süd-Verbindung herzustellen. Und das im Namen der Energiewende! Denn im Süden der Republik kann dieser Strom verwendet und verbraucht werden.

Bis 2022 sollen in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Das trifft uns in Deutschland am meisten. Denn noch sind wir zu 60 % von den Atomkraftwerken abhängig. Aber müssen wir deshalb den Strom aus dem Norden der Republik beziehen? Sicherlich bläst der Wind im Süden weniger als auf hoher See. Bei einer dezentralen Energieerzeugung, ob im Wind-, Wasser- oder Solarbereich, sind zumindest die Transportwege kurz. Und das bedeutet auch niedrigere Investitionskosten. Die Großinvestoren investieren „nur“ in die Windräder. Nicht in die Stromnetze. Und die Erträge, und damit die Rendite ist auf dem offenen Meer einfach höher. Aber die 800 km Leitung von Nord nach Süd werden von den Netzbetreibern gebaut und getragen. Und das wird dann wieder auf unsere Stromrechnung umgelegt. Zu bedenken gilt auch: die bestehenden Leitungswege werden zum Teil mit genutzt und auf diesem Wege erneuert.
Durch Deutschland laufen insgesamt fast 1,8 Millionen Kilometer Stromleitungen. Doch um die Energiewende umzusetzen, reicht das nicht: Deshalb müssen rund 3800 Kilometer Leitungstrassen neu verlegt und auf weiteren 4000 Kilometern bestehende Netze ausgebaut werden. Das entspricht immerhin sagenhaften 0,44 % der bestehenden Leitungswege. Die vier großen Übertragungs-netzbetreiber haben den Investitionsbedarf für den Netzausbau an Land in den nächsten zehn Jahren auf rund 20 Milliarden Euro geschätzt, hinzu kommen noch die Kosten für den Ausbau der Leitungen auf See.

Insgesamt werden die Kosten auf rund 40 Milliarden Euro geschätzt. Dafür gerade stehen muss der Stromverbraucher. Denn die Kosten für den Netzausbau werden über die Netzentgelte auf die Stromrechnungen von uns Verbrauchern abgewälzt. Die Netzentgelte machen ein Viertel des Strompreises aus.

Könnte es nicht auch möglich sein, dass wir in Zukunft eine zentrale Energieversorgung auf Basis der Kohlekraftwerke bekommen? Na dann gute Nacht Energiewende!
Dagegen hilft nur ein dezentraler Ausbau der Energieversorgung auf allen regenerativen Ebenen.

Eigenverantwortung zeigen. Im Verbrauch. Aber auch in der Erzeugung des eigenen Strombedarfs. Das kann sicherlich ein sehr guter Weg für uns und nachfolgende Generationen sein.

Viel Erfolg dabei!

Grüße vom Wolf

 

 

Weiterlesen

Kommt die Abschaffung des EEG?

Mit dem Jahresende rückt auch die Bundestagswahl im Herbst 2017 immer näher. Der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf. Der CDU-Wirtschaftsflügel forderte schon mal, eine rasche Abschaffung des EEG ins Programm aufzunehmen. Der zuständige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zeigte sich gar nicht begeistert und erteilte dieser Aussage eine klare Absage.

Man darf gespannt sein, was noch alles kommt. Große Hoffnungen setzen Photovoltaik-Vertreter auf das zum Januar 2017 in Kraft tretende EEG. Nach der Verabschiedung des notwendigen Änderungsgesetzes gehen sie nun von einem spürbaren Nachfragewachstum für Photovoltaik-Anlagen für das kommende Jahr aus. Auch bei der Speicherförderung wird mit einem wahren Ansturm gerechnet, wenn die KfW das Programm im Januar weiterführt. Zum 1. Februar 2017 könnten zudem erstmals die Einspeisetarife für Photovoltaik-Anlagen steigen, die sich zuvor seit September 2015 nicht mehr verändert haben.

2017 wird ein tolles Jahr. Da bin ich jetzt schon fest davon überzeugt. Die Energiewende lässt sich auch von der Politik nicht aufhalten!

 

Einen tollen Start in 2017 wünsche ich!

Grüße vom Wolf

Weiterlesen

Nachhaltig erfolgreich im Team!

Seit vielen Jahren bin ich im NET Unternehmernetzwerk Ulm / Neu-Ulm e.V. aktiv. Als Mitglied und als Schriftführer. Jetzt standen wieder die Wahlen an. Ich freu mich, dass ich wieder als Schriftführer gewählt wurde.

„Netzwerken ist für Dein Geschäft so wichtig wie die Flamme für das Kochen!“

Wir treffen uns monatlich im Rahmen eines Businessfrühstück bei welchem wir Erfahrungen, Know-how und Empfehlungen austauschen.

Es vergeht kein einziges Treffen an welchem unsere Mitglieder und Gäste nicht etwas wichtiges für ihren eigenen Betrieb mitnehmen können und sei es nur ein steuerlicher oder rechtlicher Tipp.

In Zeiten sehr guter Auftragslage ist es besonders wichtig sich stets um die Flamme zu kümmern, Kontakte zu pflegen und sie auszubauen. Das ist das Ziel. Je mehr Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und Entscheider man persönlich kennt, je besser funktioniert das Netzwerken.

Jeden zweiten Dienstag im Monat von 7.00 Uhr bis 8.30 Uhr im Höhenrestaurant Münsterblick im Möbelhaus Mahler, Borsigstraße 15 in 89231 Neu-Ulm. Weitere Informationen unter http://www.net-netzwerker.de

Weiterlesen

Rechnet sich Solarstrom ?

Sogar in Grönland. In Deutschland erst recht!

Trotz des arktischen Winters rechnet sich auch im hohen Norden der Betrieb von Photovoltaik-Anlagen. Solarworld lieferte mehr als ein halbes Megawatt seiner Solarmodule im vergangenen Jahr nach Grönland.

Die Photovoltaik ist weltweit auf dem Vormarsch. Sie macht dabei auch nicht vor dem hohen Norden
halt, den man im ersten Moment sicher nicht direkt bei der Nutzung von Solarenergie im Sinn hat, sondern eher als Heimat des Weihnachtsmanns. Solarworld teilte mit, dass es im Laufe des Jahres mehr als ein halbes Megawatt Solarmodule nach Grönland geliefert habe. Der einzige Photovoltaik-Installateur der Insel, Jesper Christensen von LED Solar Greenland, habe sie in verschiedenen Anlagen überall auf der Insel verbaut. Der Solarstrom werde dabei für den Eigenverbrauch genutzt. Zudem werde damit ein Teil der Dieselverstromung ersetzt.

Das lohnt sich für die Anlagenbetreiber durchaus. „Trotz des arktischen Winters mit wenigen Sonnenstunden am Tag rechnet sich Photovoltaik über das ganze Jahr gesehen“, erklärt Christensen. Die Solarworld-Module würden auch bei schwachen Lichtverhältnissen Erträge bringen.

Grönland leidet besonders unter den Folgen des Klimawandels. Nach Ansicht von Experten könnte das Abschmelzen des Eises in Grönland allein zu einem Anstieg des Meeresspiegels um sieben Meter führen. Auch deshalb setzten nach Erfahrung des Solarworld-Vertriebspartners in Dänemark und Grönland, Lemvigh-Müller A/S, immer mehr Einheimische auf erneuerbare Energien. „Photovoltaik ist die Lösung, um den Klimawandel zu stoppen und die globalen Klimaziele zu erreichen“, so Torben Christoffersen, Vertriebsingenieur bei Lemvigh-Müller.

Das ist auch in Deutschland der richtige Weg!

Weiterlesen