Batteriespeicher für Solarstromanlagen

Warum überhaupt Solarstrom speichern? Meist sind es wirtschaftliche oder idealistische Beweggründe, die Besitzer und Interessenten einer Photovoltaik Anlage veranlassen, über einen Solarstromspeicher nachzudenken. Sei es der Wunsch, mehr Strom aus der eigenen Photovoltaik Anlage selbst zu verbrauchen, das pure Interesse an dieser neuen Technologie oder einfach die Überlegung, sich mit einer Photovoltaik Anlage unabhängiger machen zu wollen von steigenden Strompreisen.

2015 war bereits ein richtungsweisendes Jahr für die weitere Entwicklung der Photovoltaik und Batteriespeicher im Privatsektor. 1,53 Millionen installierte Photovoltaikanlagen gab es zum Stichtag bereits. Knapp 40.000 Megawatt installierte Leistung. Wer sich heute eine Photovoltaikanlage kauft, bekommt knapp über 12 Cent Cent Einspeisevergütung für die erzeugte Kilowattstunde Solarstrom. Haushaltsstrom kostet indes bereits oft schon 30 Cent. Warum also sollte man den erzeugten Strom weiterhin einspeisen, um ihn im Anschluss teurer wieder einzukaufen als Haushaltsstrom? Daher werden Photovoltaikanlagen schon lange nicht mehr aus Investitionsgründen gebaut.

Und das ist auch gut so. Denn mit dem Aufkommen von Solarstromspeichern wird Photovoltaik erwachsen. 32.000 Speicher waren Ende 2015 bereits installiert. Das renditegetriebene Bauen wird mehr und mehr einem vernunftgetriebenen Bauen weichen: Photovoltaik zu nutzen, um sich zu einem Großteil selbst mit Strom zu versorgen. Batteriespeicher sind in dieser Hinsicht so etwas wie das fehlende Puzzleteil, welches die Anlagentechnik komplettiert. Und damit ist eine private PV-Anlage in Verbindung mit einem Batteriespeicher heute bereits wirtschaftlich: unter der Maßgabe Strom zu erzeugen, um ihn selbst zu verbrauchen, und nicht, um ihn zu verkaufen. Doch hierzu müssen grundlegende Fragen beantwortet werden, die bei der Beschäftigung mit Solarstromspeichern immer wieder auftauchen.

  1. Wozu braucht man überhaupt einen Solarstromspeicher?
  2. Für wen ist ein Speicher interessant?
  3. Was kosten solche Geräte?
  4. Gibt es eine Förderung?
  5. Lohnt sich ein Solarstromspeicher finanziell?
  6. Welche Geräte gibt es bereits zu kaufen?
  7. Was zeichnet einen guten Speicher aus?
  8. Wo kann man einen Speicher kaufen?

Gerne will ich diese Fragen in den kommenden Beiträgen genauer untersuchen und ach erklären.

Bis demnächst!

Sonnige Grüße

Wolf Probst

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So schnell tickt die CO2-Uhr

Die CO2-Uhr des MCC veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen.

Beim Klimaabkommen von Paris haben alle Staaten weltweit das Ziel beschlossen, die Erderwärmung im globalen Mittel auf deutlich unter 2 Grad Celsius (möglichst 1,5°C)

 im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das ist äußerst ambitioniert und lässt sich in ein CO2-Budget übersetzen, das immer kleiner wird.

Konkret heißt das: Wenn beispielsweise das 2-Grad-Ziel noch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erreicht werden soll, dürfen zwischen 2016 und 2100 nur noch maximal etwa 980 Gigatonnen CO2 in die Atmosphäre gestoßen werden.¹ Doch die Welt emittiert noch immer jedes Jahr aufs Neue rund 40 Gigatonnen CO
2. Das entspricht 1268 Tonnen pro Sekunde. Und so schrumpft das verbleibende Budget rapide.

Die Uhr tickt – Klicken Sie sich durch verschiedene Temperaturziele und Schätzungen und erfahren Sie, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt.

Wie wenig Zeit den politischen Entscheidern genau bleibt, zeigt die CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Als Besucher der MCC-Website können Sie hier selbst interaktiv nachvollziehen, welche politischen Ziele unter welchen wissenschaftlichen Annahmen zu welchen engen Zeitrahmen für ein konkretes Handeln führen.

Oben können Sie links für das Erreichen des 2-Grad-Ziels ein optimistisches („upper estimate“: es verbleiben noch ca. 940 Gt¹), ein mittleres („medium estimate“: es verbleiben noch ca. 760 Gt²) oder ein pessimistisches Szenario („lower estimate“: es verbleiben noch ca. 390 Gt¹) der Wissenschaftler auswählen. Rechts finden Sie die entsprechenden Szenarien für das 1,5-Grad-Ziel.³ Abhängig von ihrer Auswahl wird Ihnen das noch verbleibende CO2-Budget angezeigt – und die verbleibende Zeit.

Der Berechnung ist zugrundegelegt, dass die jährlichen Emissionen auf dem Niveau von 2014 verharren⁴, während von 2000 bis 2010 ein
jährliches Wachstum des Treibhausgasausstoßes von 2,2% beobachtet wurde¹. Für die konkreten Berechnungen ausgehend von den oben angegebenen Budgets und Ausstoßraten sowie die Umsetzung der CO2-Uhr zeichnen die MCC-Wissenschaftler Alexander Radebach und Tom Schulze verantwortlich.

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¹ IPCC, Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change. Contribution of Working Group III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA (Cambridge University Press, 2014); SPM Table 1.

² IPCC, 2014: Climate Change 2014: Synthesis Report. Contribution of Working Groups I, II and III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Core Writing Team, R.K. Pachauri and L.A. Meyer (eds.)]. IPCC, Geneva, Switzerland; Table 2.2.

³ J. Rogelj et al., Energy system transformations for limiting end-of-century warming to below 1.5 [deg]C. Nature Clim. Change 5, 519 (2015). // Beim „medium estimate“ für das 1,5°C-Ziel handelt es sich um ein arithmetisches Mittel aus der von Rogelj et al. angegebenen oberen und unteren Schranke.

 C. Le Quéré et al., Global Carbon Budget 2015. Earth Syst. Sci. Data 7, 349 (2015).

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Quelle
   Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) 2017

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Strompreis um 6,5 Prozent gestiegen

Steigende Netzentgelte sowie höhere EEG-Umlagen
führen im Vergleich zum Vorjahr zu einer weiteren Erhöhung des Strompreises um 6,5 Prozent – und dies, obwohl der Großhandelspreis auf einem Rekordtief ist. Dies zeigt der aktuell veröffentlichte Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA).

„Der um 6,5 Prozent gestiegene Strompreis geht insbesondere auf die Erhöhung der Netzentgelte und der EEG-Umlage zurück“, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Die Kosten für die Netzentgelte stiegen um 14,0 Prozent. Die E
EG-Umlage erhöhte sich um 8,0 Prozent. Mit der erneuten Preissteigerung im Strombereich ergeben sich für die inländische Industrie enorme Kosten.

Um Kosten beim Stromeinkauf einzusparen, müssen Unternehmen die aktuelle Marktlage kennen. „Neben dem Preis sind auch Kriterien wie zum Beispiel die Vertragslaufzeit oder die Bonität des potenziellen Versorgers für die Marktbewertung wichtig. Hier ergeben sich für Unternehmen oft Intransparenzen“, so Stuke. Deshalb empfiehlt der VEA eine professionelle Energieberatung. Schnelle und unkomplizierte Ausschreibungen sind über den vom VEA betriebenen Marktplatz VEA-Online (www.vea-online.de) möglich.

Der gesamtdeutsche Durchschnitt für Strom liegt bei 14,74 Ct/kWh. Zwischen den einzelnen Netzgebieten bestehen jedoch zum Teil große P
reisunterschiede: Der günstigste Anbieter ist die Rheinische NETZGesellschaft mit dem Versorgungsgebiet Köln (13,09 Ct/kWh), gefolgt vom e-Netz Südhessen in Darmstadt und dem KEVAG Verteilnetz in Koblenz. Der teuerste Anbieter ist wie im Vorjahr das Wemag Netz in Schwerin (17,73 Ct/kWh), gefolgt vom Schleswig-Holstein Netz und der EV Halle.

Zudem zeigte der VEA-Vergleich eine Preisdifferenz von 9,0 Prozent zwischen den alten (durchschn. 13,48 Ct/kWh) und den neuen Bundesländern (durchschn. 15,79 Ct/kWh). Dies bedeutet eine Erhöhung der Differenz um 1,2 Prozent zum Vorjahr.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

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Stehen die Heiligen Drei Könige auf Solarenergie?

Das ist so nicht überliefert. Aber so wie wir der Sonne als für uns hellsten Stern folgen, sind sie damals dem Stern von Betlehem gefolgt.

Es muss sich zu einer Zeit begeben haben, als wie jedes Jahr die Strompreise gestiegen sind. Die Energiekosten stiegen wie jedes Jahr höher und höher. So langsam wurde es schwierig die eigenen 4 Wände mit Licht und Wärme zu versorgen. Zudem war schon lange klar, dass die Energieversorgung in Zukunft ohne Atomenergie und das Verbrennen von wertvollen Ressourcen geschehen muss. Daher legte das Öko-Instiut 1980 die erste Energiewende-Studio vor. Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran.

Wie die 3 weisen Männer aus dem Morgenland haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Energiewende-Studie aufgemacht, einen Weg in die Zukunft zu suchen. Sie zogen los um Wege und Möglichkeiten zu finden, um die gesamte Energieversorgung bis 2050 umzustellen. 2015 war Halbzeit. 37 Jahre haben wir gemeinsam an der Energiewende bis heute gearbeitet. 33 Jahre liegen noch vor uns. Und ca. 1/3 des bisherigen Stromverbrauchs erzeugen wir bereits regenerativ! Der Umbruch im Denken ist längst erreicht. Umweltbewusstes Handeln wird schon lange nicht mehr als Spinnerei abgetan. Trotz weiter wachsenden Energieverbrauch haben Sonne, Wind und Biomasse dazu beigetragen, dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase gegenüber 1990 um mehr ca. 25% gesenkt wurde. Der Aufbruch in unser neues Energiezeitalten hat längst begonnen.

Ich freu mich über jedes einzelne Solarmodul das wir montiert haben. Über jeden einzelnen Speicher, den wir in die einzelnen Energiesysteme integriert haben. Über jeden einzelnen Kunden, der sich mit uns für die Energiewende eingesetzt hat.

Dafür vielen Dank!

Auch dieses Jahr werde ich mit vielen meiner Mitstreitern wieder von Haus zu Haus wandern. Nicht als Sternsinger. Aber um allen Interessierten zu helfen, ihre eigene Energiewende voran zu treiben.

Ulm, 6. Januar 2017

Wolf Probst
(Gebäudeenergieberater-Eigenstrommanager-Energiewender)

 

Alles über die Energiewende unter: https://www.agora-energiewende.de/de/die-energiewende/geschichte-der-energiewende/

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Die neuen Einspeisevergütungen sind da!

Am 01. Januar 2017 trat das überarbeitete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) in Kraft.

Neben verbesserten Förderkonditionen für den Aufbau von Solaranlagen im Allgemeinen, beinhaltet das Gesetz gestiegene Einspeisevergütungen für Anlagen bis 750 kWp*:

  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 10 Kilowatt 12,70 Cent pro Kilowattstunde
  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 40 Kilowatt 12,36 Cent pro Kilowattstunde
  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 750 Kilowatt 11,09 Cent pro Kilowattstunde

Für die Inbetriebnahme einer Solaranlage bietet 2017 demnach beste Aussichten!

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Die Ölpreise steigen!

Mehr Solaranlagen infolge steigender Ölpreise erwartet

Wiederanziehende Ölpreise, attraktive staatliche Förderangebote und verschärfte Klima- und Wärmeschutzauflagen werden 2017 zu einer verstärkten Nachfrage nach Solaranlagen führen. Dies ist die Erwartung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. aus Berlin (BSW-Solar). Um die Energiekosten weiterhin so niedrig wie möglich zu halten, sollten Hausbesitzer ihre Heizungsanlagen jetzt auf Herz und Nieren prüfen.

Die angekündigten Kürzungen der Rohölfördermengen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und der rund ein Dutzend Nicht-Opec-Länder führen zu steigenden Ölkosten. So lag der Preis für 100 Liter Heizöl im Bundesdurchschnitt im Dezember bei rd. 60 Euro und damit rd. 50 Prozent höher als zu Jahresbeginn. Ein weiterer Anstieg der Ölpreise gilt unter Energieexperten als sehr wahrscheinlich.

In Deutschland wurden bereits mehr als 2,2 Millionen Sonnenheizungen installiert. Neben der Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung im Eigenheimbereich werden sie vermehrt auch für Prozesswärmeanwendungen sowie die Wärmeversorgung ganzer Wohnquartiere eingesetzt. Allein 2016 wurden nach ersten Schätzungen des BSW-Solar rd. 100.000 neue Solarwärmeanlagen neu installiert.

Mit einer Solarwärmeanlage macht man sich unabhängiger von schwankenden Öl- und Gaspreisen. Zudem beschleunigt man die Energiewende und die Abkehr von fossilen Brennstoffen. Damit die Solarheizung ihre Stärken voll ausspielen kann und die konventionelle Heizquelle möglichst effizient betrieben wird, muss der zugehörige Wärmespeicher optimal zum Gebäude, dem Wärmebedarf und der Heizungsanlage passen. Dann sorgt er dafür, dass die Solarwärme zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung steht und fossile Wärmequellen im Sommer und in den Übergangsjahreszeiten kaum noch benötigt werden. Das schont die Heizungsanlage und senkt die Energiekosten. Solarwärmeanlagen können mit nahezu jedem anderen Heizsystem kombiniert und auch nachgerüstet werden.

 

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Stromtrassen – müssen die sein?

Die Energiewende findet vor Ort statt. Im Kleinen. Von jeder einzelnen Haustüre!

Und mal ganz ehrlich: die Stromtrassen sind auch nur deshalb erforderlich, weil Großinvestoren den Strom dort erzeugen, wo er nicht in diesem Ausmaß gebraucht wird. Offshore Windräder vor Rügen erzeugen sehr viel Strom. In Norddeutschland kann dieser gar nicht in diesem Umfang verbraucht werden. Daher fordern die Investoren eine neue Nord-Süd-Verbindung herzustellen. Und das im Namen der Energiewende! Denn im Süden der Republik kann dieser Strom verwendet und verbraucht werden.

Bis 2022 sollen in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Das trifft uns in Deutschland am meisten. Denn noch sind wir zu 60 % von den Atomkraftwerken abhängig. Aber müssen wir deshalb den Strom aus dem Norden der Republik beziehen? Sicherlich bläst der Wind im Süden weniger als auf hoher See. Bei einer dezentralen Energieerzeugung, ob im Wind-, Wasser- oder Solarbereich, sind zumindest die Transportwege kurz. Und das bedeutet auch niedrigere Investitionskosten. Die Großinvestoren investieren „nur“ in die Windräder. Nicht in die Stromnetze. Und die Erträge, und damit die Rendite ist auf dem offenen Meer einfach höher. Aber die 800 km Leitung von Nord nach Süd werden von den Netzbetreibern gebaut und getragen. Und das wird dann wieder auf unsere Stromrechnung umgelegt. Zu bedenken gilt auch: die bestehenden Leitungswege werden zum Teil mit genutzt und auf diesem Wege erneuert.
Durch Deutschland laufen insgesamt fast 1,8 Millionen Kilometer Stromleitungen. Doch um die Energiewende umzusetzen, reicht das nicht: Deshalb müssen rund 3800 Kilometer Leitungstrassen neu verlegt und auf weiteren 4000 Kilometern bestehende Netze ausgebaut werden. Das entspricht immerhin sagenhaften 0,44 % der bestehenden Leitungswege. Die vier großen Übertragungs-netzbetreiber haben den Investitionsbedarf für den Netzausbau an Land in den nächsten zehn Jahren auf rund 20 Milliarden Euro geschätzt, hinzu kommen noch die Kosten für den Ausbau der Leitungen auf See.

Insgesamt werden die Kosten auf rund 40 Milliarden Euro geschätzt. Dafür gerade stehen muss der Stromverbraucher. Denn die Kosten für den Netzausbau werden über die Netzentgelte auf die Stromrechnungen von uns Verbrauchern abgewälzt. Die Netzentgelte machen ein Viertel des Strompreises aus.

Könnte es nicht auch möglich sein, dass wir in Zukunft eine zentrale Energieversorgung auf Basis der Kohlekraftwerke bekommen? Na dann gute Nacht Energiewende!
Dagegen hilft nur ein dezentraler Ausbau der Energieversorgung auf allen regenerativen Ebenen.

Eigenverantwortung zeigen. Im Verbrauch. Aber auch in der Erzeugung des eigenen Strombedarfs. Das kann sicherlich ein sehr guter Weg für uns und nachfolgende Generationen sein.

Viel Erfolg dabei!

Grüße vom Wolf

 

 

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Rund 32 Prozent Erneuerbaren-Anteil

Umwelt- und Energieminister Untersteller zur ZSW-Studie: „Die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung im Land ist auch bei einem weiter wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien gewährleistet.“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat heute (12.12.) den Monitoring-Bericht zur Energiewende in Baden-Württemberg 2016 veröffentlicht. Die Studie widmet sich vorrangig den Themen Versorgungssicherheit und Energieeffizienz. Darüber hinaus beleuchtet der Bericht die Entwicklung der Energiepreise. Der Monitoring-Bericht wurde vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag des Ministeriums erarbeitet.

Zum Ausbau der erneuerbaren Energien erläutert Professor Frithjof Staiß vom ZSW: „Während der Zubau von Photovoltaikanlagen derzeit rückläufig ist, steigt mittlerweile die Bedeutung der Windkraft in Baden-Württemberg. Insgesamt wurden 2015 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 150 Megawatt installiert. In diesem Jahr können wir einen noch größeren Erfolg verbuchen. Ist im Monitoring-Bericht noch die Rede von 95 Anlagen mit rund 260 Megawatt, die bis Ende September errichtet wurden, ging im November schon die 100. Windkraftanlage in diesem Jahr in Betrieb.“ Der steigende Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung könne als positive Entwicklung bei der Umsetzung der Energiewende im Land gewertet werden, sagte Staiß.

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Platz ist auf der kleinsten Hütte!

Ein Passivhaus am Eselsberg. Nach Süden zahlreiche Fenster. Das Dach nach Norden geneigt. Ein Passivhaus braucht zwar sehr wenig Wärmeenergie. Dennoch wird Strom verbraucht. Für den Haushalt, die Warmwassererzeugung und das Lüftungssystem. Mehr, als der Durchschnittshaushalt der seine Wärme mit dem Verbrennen endlichen Rohstoffen herstellt. Aber was soll man machen, wenn das Dach zu klein, und dann noch zu stark nach Norden geneigt ist?

50 Meter vom Haus entfernt befinden sich die Garagen des Reihenhauses. Teilverschattet durch die Nachbarhäuser. Aber noch ausreichend Platz und Sonneneinstrahlung um aus den 18 qm Dachfäche noch fast 2.000 kWh Strom über das Jahr hinweg zu ernten. 2.000 kWh mehr als das Gründach gebracht hat. Der die Sonne scheint ja sowieso auf´s Dach!

Das Schöne an so einer kleinen Solarstromanlage ist, dass so gut wie keine kWh Strom in das Stromnetz abgegeben wird. Da freut sich der Hausbesitzer und auch der Energieversorger. denn schließlich wird uns versucht klar zu machen, dass die öffentlichen Stromnetze durch jedes einzelne Solarmodul überlastet werden.

Der Strom der hier erzeugt wird, wird etwa für den halben Preis erzeugt, wie der Zukauf beim örtlichen Energieversorger. Daher ist diese Kleinstanlage um so rentabler. Das Einspeisen des Stromes lohnt hier nicht wirklich. Der Eigenverbrauch zählt!
Aber das Schönste ist, wenn die Dame des Hauses Waschmaschine oder Geschirrspüler einschaltet. Denn das macht sie nun nur noch tagsüber. Wenn auch Strom erzeugt wird. Dadurch liegt in diesem Haus der Eigenverbrauch bei nahezu 100 %. Und die Dame des Hauses strahlt mit jedem Sonnenstrahl mit.

Energiewende geht auch im Kleinen. Meist reicht guter Wille und ein wenig Engagement. Vom Bauherren und auch vom Fachhandwerker. Mit ein bisschen Kreativität kann man so einiges bewirken.

 

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