forsa-Studie belegt: Jeder Zweite würde eine Solaranlage mieten

Eine repräsentative forsa-Umfrage unter Einfamilienhausbesitzern in Deutschland im Auftrag von DZ-4 hat ergeben, dass für jeden zweiten an Photovoltaik interessierten Hausbesitzer (49%) die Miete einer Solaranlage in Frage kommt. Das Pachtmodell für Solaranlagen gibt es in Deutschland seit sechs Jahren. Über eine feste monatliche Mietrate wird die Finanzierung, Versicherung und Instandhaltung einer Solaranlage ermöglicht. Ziel ist die wirtschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien ohne Eigeninvestion oder Kreditfinanzierung. „Das große Interesse der Eigenheimbesitzer bestätigt unseren Ansatz und zeigt, dass der Anteil des Mietsegments am PV-Markt weit größeres Potenzial besitzt als bisher angenommen“, sagt Florian Berghausen, Gründer und Geschäftsführer von DZ-4.

In der Studie geben rund zwei Drittel der Eigenheimbesitzer in Deutschland an, sich vorstellen zu können, zukünftig mit einer Solaranlage grünen Strom selbst zu produzieren (41%) oder bereits eine Solaranlage zu nutzen (22%). Grundsätzlich sind rund vier Fünftel der Befragten (79%) davon überzeugt, dass sich erneuerbare Energien erst dann durchsetzen werden, wenn sie günstiger sind als herkömmlicher Strom aus Kohle, Öl oder Gas. Mehr als die Hälfte der nicht an Solarstrom interessierten Hausbesitzer (51%) gibt an, dass die hohen Kosten gegen die Anschaffung einer Solaranlage sprechen. Nur ein Prozent sagt, generell kein Interesse an erneuerbaren Energien zu haben. Der Kostenvorteil aus der Nutzung erneuerbarer Energien wird damit zum Schlüsselfaktor beim Gelingen der Energiewende. „Der entscheidende Vorteil der Solaranlagen-Miete liegt für den Kunden in der Ersparnis durch Einkaufsvorteile und günstige Versicherungskonditionen“, betont Florian Berghausen. „Günstiger als durch ein faires Mietangebot lassen sich Bau und laufender Betrieb einer Solaranlage heute nicht finanzieren.“ Durch die Beseitigung der Kostenschwelle ließe sich das Potenzial auf Hausdächern in Deutschland theoretisch auf über 80 Prozent anheben.

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