Kabinett verabschiedet Gesetzentwurf zu Photovoltaik-Mieterstrom

Die Energiewende muss in die Stadt! daher hat das Kabinett den Gesetzentwurf zu Photovoltaik-Mieterstrom verabschiedet. Denn in der Stadt passen die Netzte und auch der Verbrauch. Schließlich leben seit 2008 mehr Menschen in der Stadt, wie auf dem Land. Weltweit rechnet man bis zum Jahr 2030 mit 5 Milliarden menschen in den Städten. Daher freut es mich besonders, dass voraussichtlich noch dieses Jahr soll  die Förderung von Photovoltaik-Mieterstrommodellen kommen soll. Das Bundeswirtschaftsministerium hält weiter an seinem geplanten Zuschlag fest. Ein Gesetzesentwurf ist ja noch kein Gesetzt. Ich bin aber zuversichtlich, dass es eines wird. Im Detail bedeutet das dann:

  • Mieterstromzuschlag je nach Anlagengröße 2,75 Cent / kWh und 3,8 Cent / kWh
  • der eingespeiste Überschuss wird über das EEG vergütet
  • trotzdem freie Stromanbiererwahl für die Mieter

Vielleicht kann nun das Potential von 3,8 Millionen Wohnungen mit in die Energiewende einbezogen werden. Denn schließlich macht es Sinn, den Strom auch da zu erzeugen, wo er verbraucht wird. Das entlastet die Netze. Zudem die Geldbeutel der Mieter. Denn bisher war es Mietern nur schwer möglich, an der Energiewende teil zu nehmen. Schön, dass sich das nun ändern soll.

Einen ausführlichen Artikel hierzu finden Sie auch hier beim PV Magazin.

 

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