KfW gewährt wieder Förderung für Photovoltaik-Speicher

Mit Beginn dieses Jahres können Interessenten wieder Fördermittel für Solarstromspeicher bei der KfW-Bank beantragen. Mit dem Antrag sollte man nicht zu lange warten, dann auch in diesem Jahr könnte der Fördertopf wieder vor Ende des Jahres aufgebraucht sein.

Seit dem 1. Januar können Solaranlagen-Betreiber wieder Unterstützung bei der KFW-Bank beantragen, wenn sie ihre Solaranlange mit einem Batteriespeichersystem betreiben wollen. Das gilt sowohl für neue Solaranlagen als auch für die Nachrüstung eines Spei
chers bei Bestandsanlagen. Die Förderung besteht aus zwei Komponenten: einem zinsgünstigen Kredit und einem Tilgungszuschuss. Der Tilgungszuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, sinkt zu Beginn dieses Jahres von 22 auf nun nur noch 19 Prozent. Ab dem dritten Quartal soll er nochmal auf 16 Prozent gesenkt werden. Auch in diesem Jahr soll das Fördervolumen wieder zehn Millionen Euro betragen.

 


Nicht zu lange warten

Genau wie im vergangenen Jahr rechnen Experten auch 2017 wieder mit einem großen Interesse an der Fördermöglichkeit. Hauseigentümer, die sich für ein Solarbatteriesystem interessieren und eine Förderung erhalten möchten, sollten sich daher mit der Antragstellung beeilen.

Es ist zu erwarten, dass die im 4. Quartal 2016 zurückgewiesenen Anträge im Januar eine starke Nachfrage für die neue Förderrunde auslö
sen, so Enerkeep. Der Fördermittelrahmen könne damit 2017 erneut gesprengt werden. Interessenten für die KfW-Speicherförderung sollten sich daher mit ihren Anträgen beeilen. Zum einen weil der Tilgungszuschuss zur Jahresmitte auf 16 Prozent abgesenkt werde, zum anderen sei auch ein neuerlicher Förderstopp nicht auszuschließen.

So wird gefördert

Für den Speicherkauf wird ein Kreditbetrag von maximal 2.000 Euro pro Kilowatt neuer Solaranlagen-Leistung gewährt, bei bestehenden Solaranlagen sind es bis zu 2.200 Euro pro installiertem Kilowatt. Der Tilgungszuschuss liegt in der ersten Jahreshälfte 2017 bei 19 Prozent. Das sind bei Neuanlagen maximal 380 Euro pro Kilowatt Anlagenleistung, bei der Nachrüstung von Bestandsanalgen maximal 418 Euro pro Kilowatt.

 

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