Agenda Forum am 9. Februar 2017!

Im Namen der lokalen Agenda 21 lade ich ein zum Agenda Forum im Rathaus

Klimaschutz wird in Ulm groß geschrieben. Im November hat der Gemeinderat ein Maßnahmenpaket für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes verabschiedet, den Schwerpunkt bildet hierbei das Energiethema. Wir haben drei einschlägige Referenten in Sachen Klimaschutz zum nächsten
Agenda-Forum Ulm
am Donnerstag, den 9. Februar um 19 Uhr
im Rathaus Ulm, großer Sitzungssaal
 
eingeladen und wollen diskutieren, wie unsere Energielandschaft in Ulm in Zukunft aussehen wird, welche Weichen wir jetzt in Ulm gestellt haben und welches die nächsten Schritte sein müssen. Wir freuen uns auf folgende Redebeiträge:
 
Prof. Gerd Heilscher, Hochschule Ulm
Vision der Energielandschaft 2030
 
Oberbürgermeister Gunter Czisch
Klimaschutz in Ulm
 
Klaus Eder, Geschäftsführer SWU
Der Beitrag der SWU zum Klimaschutz
 
Im Anschluss an die Sitzung lassen wir den Abend gemütlich im Ratskeller ausklingen.
Ich freue mich auf eine interessante Sitzung!Vorbeikommen lohnt sich. Bitte rechtzeitig da sein. Im großen Sitzungssaal passen nur ca. 150 Leute rein.
Grüße von der regionalen Energiewende

Wolf Probst

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„Klimaschutz durch Azubis im Handwerk“

Rückblick auf das Projekt und Erfahrungsaustausch

Das Projekt „Klimaschutz durch Azubis im Handwerk“ neigt sich dem Ende zu. Der unw und die Handwerkskammer ladenInteressierte herzlich zur Abschlussveranstaltung am 26.1.2017 um 17 Uhr in der HWK Ulm ein. Nach einem Überblick über das gesamte Projekt werden die Auszubildenden ihre Projekte vorstellen. Im Anschluss gibt es noch die Gelegenheit, sich bei Häppchen auszutauschen.

Termin

Donnerstag, 26. Januar 2017 – 17:00 Uhr

Ort

Handwerkskammer Ulm
Olgastraße 72
89073 Ulm

Worum geht es bei der Zusatzqualifikation?

Von Mai 2016 bis Februar 2017 lief das Projekt in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ulm und der lokalen agenda ulm 21. Es wird gefördert aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

 

Inhalt

6 Tage mit Input und Besichtigungen, 1 Woche gewerksübergreifender Betriebstausch und eigenes Projekt.

Zielgruppe

Auszubildende aus den Bau-, Ausbau- und anlagentechnischen Gewerken

Ziel des Projekts

Azubis für Klimaschutz zu gewinnen und mit einem Handwerksbetrieb eines anderen Gewerks über einen Austausch zusammenzubringen. Dort werden die Inhalte aus den Workshops konkret in die betriebliche Praxis umgesetzt. Gleichzeitig geht es um Fähigkeiten zum Klimaschutz für die Anwendung im Privaten.

Nutzen für Unternehmen
  • Zukunftsfähige Marktsegmente besetzen, sich verändernde Kundenbedürfnisse kompetent beantworten
  • Blick auf die Schnittstellen zu anderen Gewerken
  • Bereicherung durch den Austausch von Azubis untereinander
  • Input zu Energie- und Klimafragen über Azubi
  • Erkennen möglicher Kosteneinsparungen bei Energie, Material, Einsatzstoffen oder Abfällen
  • Attraktivität des Betriebes für den Azubi erhöhen
  • Vernetzung mit wichtigen Akteuren in der Region Ulm
  • Umsetzung der Projekte durch die Azubis
  • Abschlussveranstaltung mit allen Betriebsleitern und Azubis zur Vorstellung der verschiedenen Projekte; neue Impulse + Presseaufmerksamkeit
  • Kostenfrei (Azubi nur freistellen von Arbeitszeit)
  • Unterstützung der politischen Klimaschutzziele zur Gebäudesanierung
Nutzen für Azubi
  •  Erweiterung der Ausbildung mit zusätzlichen Qualifikationen (z. B. Projektmanagement, Präsentation, …)
  • Verstehen von Zusammenhängen im Bereich Energie und Klimaschutz sowie Erkennen eigener Handlungsmöglichkeiten im beruflichen und privaten Umfeld
  • Zusammenarbeit mit anderen Gewerken und besseres Verständnis für die Tätigkeiten der anderen Handwerker
  • Vernetzung mit wichtigen Akteuren in der Region Ulm
  • Projekt kann beim Wettbewerb „Klimawerkstatt“ von MyClimate eingereicht werden
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Unser Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Der WIN-Charta Prozess verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit zu einem Markenzeichen der baden-württembergischen Wirtschaft werden zu lassen. Im Vordergrund stehen herausragende Beispiele, individuelle Lösungsansätze und gegenseitiger Austausch. Umgesetzt wird die Win-Charta in 6 Schritten:

  1. Unterzeichnung der Charta:
    Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta bekennen wir uns als Unternehmen zu den in der Charta formulierten Leitsätzen und Zielen nachhaltigen Wirtschaftens Die Unterzeichnung findet in einem Monat am 15. Februar 2017 im Innenministerium in Stuttgart zusammen mit unserem Umweltminister Franz Untersteller statt.
  2. Einreichung des Zielkonzeptes
    Innerhalb von 3 Monaten nach der Unterzeichnung legen wir ein Zielkonzept vor, in dem wir unsere Ziele und beabsichtigten Maßnahmen zur Nachhaltigkeitssteigerung darstellen. Und das gemäß den 12 Leitsätzen der WIN-Charta. Zu den Leitsätzen später mehr.
  3. Umsetzung interner Maßnahmen
    Die im Zielkonzept dargestellten Maßnahmen werden nun umgesetzt und dokumentiert. Die Ergebnisse werden anhand qualitativer und nach Möglichkeit Quantitativer Indikatoren bewertet.
  4. Das lokale WIN!-Projekt
    Neben der internen Umsetzung der Nachhaltigkeitsmaßnahmen unterstützen wir auch ein ausgewähltes lokales Projekt und fördern damit die Nachhaltigkeit im direkten Unternehmensumfeld.
  5. Berichterstattung der Maßnahmen und des WIN!-Projekts
    Ein Jahr nach Einreichung des Zielkonzeptes, bzw. 15 Monate nach Unterzeichnung legen wir dem Land Baden-Württemberg einen Bericht über den Umsetzungsstand vor. Der Internen Maßnahmen und auch des WIN!-Projekts.
  6. Prüfung und Beurteilung durch die Öffentlichkeit
    Die WIN-Charta verzichtet auf kostspielige Prüfverfahren, so dass alle Mittel direkt Nachhaltigkeitszwecken zu Gute kommen können. Daher findet die Prüfung unserer Arbeit durch die transparente und öffentliche Darstellung statt und alle können unsere Leistung beurteilen.

Und nach 2 Jahren können wir unser Nachhalktigkeitsversprechen erneuern. So findet ein kontinuierlicher Nachhaltigkeitsprozess in unserem Unternehmen statt.

 

Ich freu mich auf die Umsetzung!

Wolf Probst

 

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So schnell tickt die CO2-Uhr

Die CO2-Uhr des MCC veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen.

Beim Klimaabkommen von Paris haben alle Staaten weltweit das Ziel beschlossen, die Erderwärmung im globalen Mittel auf deutlich unter 2 Grad Celsius (möglichst 1,5°C)

 im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das ist äußerst ambitioniert und lässt sich in ein CO2-Budget übersetzen, das immer kleiner wird.

Konkret heißt das: Wenn beispielsweise das 2-Grad-Ziel noch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erreicht werden soll, dürfen zwischen 2016 und 2100 nur noch maximal etwa 980 Gigatonnen CO2 in die Atmosphäre gestoßen werden.¹ Doch die Welt emittiert noch immer jedes Jahr aufs Neue rund 40 Gigatonnen CO
2. Das entspricht 1268 Tonnen pro Sekunde. Und so schrumpft das verbleibende Budget rapide.

Die Uhr tickt – Klicken Sie sich durch verschiedene Temperaturziele und Schätzungen und erfahren Sie, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt.

Wie wenig Zeit den politischen Entscheidern genau bleibt, zeigt die CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Als Besucher der MCC-Website können Sie hier selbst interaktiv nachvollziehen, welche politischen Ziele unter welchen wissenschaftlichen Annahmen zu welchen engen Zeitrahmen für ein konkretes Handeln führen.

Oben können Sie links für das Erreichen des 2-Grad-Ziels ein optimistisches („upper estimate“: es verbleiben noch ca. 940 Gt¹), ein mittleres („medium estimate“: es verbleiben noch ca. 760 Gt²) oder ein pessimistisches Szenario („lower estimate“: es verbleiben noch ca. 390 Gt¹) der Wissenschaftler auswählen. Rechts finden Sie die entsprechenden Szenarien für das 1,5-Grad-Ziel.³ Abhängig von ihrer Auswahl wird Ihnen das noch verbleibende CO2-Budget angezeigt – und die verbleibende Zeit.

Der Berechnung ist zugrundegelegt, dass die jährlichen Emissionen auf dem Niveau von 2014 verharren⁴, während von 2000 bis 2010 ein
jährliches Wachstum des Treibhausgasausstoßes von 2,2% beobachtet wurde¹. Für die konkreten Berechnungen ausgehend von den oben angegebenen Budgets und Ausstoßraten sowie die Umsetzung der CO2-Uhr zeichnen die MCC-Wissenschaftler Alexander Radebach und Tom Schulze verantwortlich.

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¹ IPCC, Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change. Contribution of Working Group III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA (Cambridge University Press, 2014); SPM Table 1.

² IPCC, 2014: Climate Change 2014: Synthesis Report. Contribution of Working Groups I, II and III to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Core Writing Team, R.K. Pachauri and L.A. Meyer (eds.)]. IPCC, Geneva, Switzerland; Table 2.2.

³ J. Rogelj et al., Energy system transformations for limiting end-of-century warming to below 1.5 [deg]C. Nature Clim. Change 5, 519 (2015). // Beim „medium estimate“ für das 1,5°C-Ziel handelt es sich um ein arithmetisches Mittel aus der von Rogelj et al. angegebenen oberen und unteren Schranke.

 C. Le Quéré et al., Global Carbon Budget 2015. Earth Syst. Sci. Data 7, 349 (2015).

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Quelle
   Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) 2017

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Ulmer für Ulm!

Bürgerenergieprojekte sind notwendig! Nicht nur, weil der Ausbau der erneuerbaren Energien und erforderliche Einsparungen beim Energieverbrauch, hinter den Zielen und Beschlüssen von Paris hinterherhinken, haben sich die Energiegenossenschaften und andere Akteure vorgenommen der Energiewende neuen Schub zu geben.

Wir möchten auf regionaler Ebene die Kräfte
bündeln und die positiven Erfahrungen der Genossenschaften nutzen, die mit neuen Geschäftsmodellen erfolgreich sind. Daher lädt die Energiegenossenschaft Ehingen eG zum Workshop für alle interessierten Bürger/innen ein.

Mittwoch, 18. Januar um 18.00 Uhr; Frauenstraße 19, 89073 Ulm im Agenda Büro der Stadt Ulm

Mit der Bitte und Teilnahmebestätigung direkt an:

Jürgen Kübler
Bürgerenergiegenossenschaft Ehingen eG

info@buergerenergie-ehingen.de
www.buergerenergie-ehingen.de

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Strompreis um 6,5 Prozent gestiegen

Steigende Netzentgelte sowie höhere EEG-Umlagen
führen im Vergleich zum Vorjahr zu einer weiteren Erhöhung des Strompreises um 6,5 Prozent – und dies, obwohl der Großhandelspreis auf einem Rekordtief ist. Dies zeigt der aktuell veröffentlichte Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA).

„Der um 6,5 Prozent gestiegene Strompreis geht insbesondere auf die Erhöhung der Netzentgelte und der EEG-Umlage zurück“, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Die Kosten für die Netzentgelte stiegen um 14,0 Prozent. Die E
EG-Umlage erhöhte sich um 8,0 Prozent. Mit der erneuten Preissteigerung im Strombereich ergeben sich für die inländische Industrie enorme Kosten.

Um Kosten beim Stromeinkauf einzusparen, müssen Unternehmen die aktuelle Marktlage kennen. „Neben dem Preis sind auch Kriterien wie zum Beispiel die Vertragslaufzeit oder die Bonität des potenziellen Versorgers für die Marktbewertung wichtig. Hier ergeben sich für Unternehmen oft Intransparenzen“, so Stuke. Deshalb empfiehlt der VEA eine professionelle Energieberatung. Schnelle und unkomplizierte Ausschreibungen sind über den vom VEA betriebenen Marktplatz VEA-Online (www.vea-online.de) möglich.

Der gesamtdeutsche Durchschnitt für Strom liegt bei 14,74 Ct/kWh. Zwischen den einzelnen Netzgebieten bestehen jedoch zum Teil große P
reisunterschiede: Der günstigste Anbieter ist die Rheinische NETZGesellschaft mit dem Versorgungsgebiet Köln (13,09 Ct/kWh), gefolgt vom e-Netz Südhessen in Darmstadt und dem KEVAG Verteilnetz in Koblenz. Der teuerste Anbieter ist wie im Vorjahr das Wemag Netz in Schwerin (17,73 Ct/kWh), gefolgt vom Schleswig-Holstein Netz und der EV Halle.

Zudem zeigte der VEA-Vergleich eine Preisdifferenz von 9,0 Prozent zwischen den alten (durchschn. 13,48 Ct/kWh) und den neuen Bundesländern (durchschn. 15,79 Ct/kWh). Dies bedeutet eine Erhöhung der Differenz um 1,2 Prozent zum Vorjahr.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

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Stehen die Heiligen Drei Könige auf Solarenergie?

Das ist so nicht überliefert. Aber so wie wir der Sonne als für uns hellsten Stern folgen, sind sie damals dem Stern von Betlehem gefolgt.

Es muss sich zu einer Zeit begeben haben, als wie jedes Jahr die Strompreise gestiegen sind. Die Energiekosten stiegen wie jedes Jahr höher und höher. So langsam wurde es schwierig die eigenen 4 Wände mit Licht und Wärme zu versorgen. Zudem war schon lange klar, dass die Energieversorgung in Zukunft ohne Atomenergie und das Verbrennen von wertvollen Ressourcen geschehen muss. Daher legte das Öko-Instiut 1980 die erste Energiewende-Studio vor. Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran.

Wie die 3 weisen Männer aus dem Morgenland haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Energiewende-Studie aufgemacht, einen Weg in die Zukunft zu suchen. Sie zogen los um Wege und Möglichkeiten zu finden, um die gesamte Energieversorgung bis 2050 umzustellen. 2015 war Halbzeit. 37 Jahre haben wir gemeinsam an der Energiewende bis heute gearbeitet. 33 Jahre liegen noch vor uns. Und ca. 1/3 des bisherigen Stromverbrauchs erzeugen wir bereits regenerativ! Der Umbruch im Denken ist längst erreicht. Umweltbewusstes Handeln wird schon lange nicht mehr als Spinnerei abgetan. Trotz weiter wachsenden Energieverbrauch haben Sonne, Wind und Biomasse dazu beigetragen, dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase gegenüber 1990 um mehr ca. 25% gesenkt wurde. Der Aufbruch in unser neues Energiezeitalten hat längst begonnen.

Ich freu mich über jedes einzelne Solarmodul das wir montiert haben. Über jeden einzelnen Speicher, den wir in die einzelnen Energiesysteme integriert haben. Über jeden einzelnen Kunden, der sich mit uns für die Energiewende eingesetzt hat.

Dafür vielen Dank!

Auch dieses Jahr werde ich mit vielen meiner Mitstreitern wieder von Haus zu Haus wandern. Nicht als Sternsinger. Aber um allen Interessierten zu helfen, ihre eigene Energiewende voran zu treiben.

Ulm, 6. Januar 2017

Wolf Probst
(Gebäudeenergieberater-Eigenstrommanager-Energiewender)

 

Alles über die Energiewende unter: https://www.agora-energiewende.de/de/die-energiewende/geschichte-der-energiewende/

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grüne Hausmesse am 21. & 22. Januar in der ratiopharm arena

In Kürze ist es wieder soweit! Die grüne Hausmesse findet in der ratiopharm arena in der Europastraße in Neu-Ulm statt. Die angesagte Messe für Bauen, Einrichten und Immobilien. Ca. 223 Aussteller zeigen altbewährtes, aber auch viel Neues zum Thema Bau. Und gerade beim Thema Energieeinsparung und regenerative Energieerzeugung ist wieder besonders viel geboten.

Ich empfehle die Fachvorträge. Hier bekommt man sicherlich die meisten Informationen und kann in den Fragerunden bei den Experten noch seine individuellen Anforderungen besprechen. Schauen Sie sich das Vortragsprogramm an unter:

http://die-gruene-haus.messe.ag/Vortragsprogramm

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Die neuen Einspeisevergütungen sind da!

Am 01. Januar 2017 trat das überarbeitete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) in Kraft.

Neben verbesserten Förderkonditionen für den Aufbau von Solaranlagen im Allgemeinen, beinhaltet das Gesetz gestiegene Einspeisevergütungen für Anlagen bis 750 kWp*:

  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 10 Kilowatt 12,70 Cent pro Kilowattstunde
  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 40 Kilowatt 12,36 Cent pro Kilowattstunde
  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 750 Kilowatt 11,09 Cent pro Kilowattstunde

Für die Inbetriebnahme einer Solaranlage bietet 2017 demnach beste Aussichten!

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KfW gewährt wieder Förderung für Photovoltaik-Speicher

Mit Beginn dieses Jahres können Interessenten wieder Fördermittel für Solarstromspeicher bei der KfW-Bank beantragen. Mit dem Antrag sollte man nicht zu lange warten, dann auch in diesem Jahr könnte der Fördertopf wieder vor Ende des Jahres aufgebraucht sein.

Seit dem 1. Januar können Solaranlagen-Betreiber wieder Unterstützung bei der KFW-Bank beantragen, wenn sie ihre Solaranlange mit einem Batteriespeichersystem betreiben wollen. Das gilt sowohl für neue Solaranlagen als auch für die Nachrüstung eines Spei
chers bei Bestandsanlagen. Die Förderung besteht aus zwei Komponenten: einem zinsgünstigen Kredit und einem Tilgungszuschuss. Der Tilgungszuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, sinkt zu Beginn dieses Jahres von 22 auf nun nur noch 19 Prozent. Ab dem dritten Quartal soll er nochmal auf 16 Prozent gesenkt werden. Auch in diesem Jahr soll das Fördervolumen wieder zehn Millionen Euro betragen.

 


Nicht zu lange warten

Genau wie im vergangenen Jahr rechnen Experten auch 2017 wieder mit einem großen Interesse an der Fördermöglichkeit. Hauseigentümer, die sich für ein Solarbatteriesystem interessieren und eine Förderung erhalten möchten, sollten sich daher mit der Antragstellung beeilen.

Es ist zu erwarten, dass die im 4. Quartal 2016 zurückgewiesenen Anträge im Januar eine starke Nachfrage für die neue Förderrunde auslö
sen, so Enerkeep. Der Fördermittelrahmen könne damit 2017 erneut gesprengt werden. Interessenten für die KfW-Speicherförderung sollten sich daher mit ihren Anträgen beeilen. Zum einen weil der Tilgungszuschuss zur Jahresmitte auf 16 Prozent abgesenkt werde, zum anderen sei auch ein neuerlicher Förderstopp nicht auszuschließen.

So wird gefördert

Für den Speicherkauf wird ein Kreditbetrag von maximal 2.000 Euro pro Kilowatt neuer Solaranlagen-Leistung gewährt, bei bestehenden Solaranlagen sind es bis zu 2.200 Euro pro installiertem Kilowatt. Der Tilgungszuschuss liegt in der ersten Jahreshälfte 2017 bei 19 Prozent. Das sind bei Neuanlagen maximal 380 Euro pro Kilowatt Anlagenleistung, bei der Nachrüstung von Bestandsanalgen maximal 418 Euro pro Kilowatt.

 

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