very hot ! Ein trauriger Rekord.

Hotel Anker in Ulm mit Münster

2,2 Grad hört sich wirklich nicht nach viel an. Aber die Auswirkungen hat jeder dieses Jahr sehr stark mitbekommen. „So ein schöner Sommer. Diese endlose Wärme. Ich könnte das jedes Jahr so haben! Das wäre toll!“ sagte eine Frau vor noch im Herbst zu mir. Da war mir klar: mit Klimawandel hat Sie sich noch nicht auseinandergesetzt. Ich bin sehr froh, dass meine Kunden hier völlig anders reagieren. Die tun was. Die kümmern sich um Besserung. So gut wie sie es eben können. Bei fast jeder Ertragsberechnung, die ich mit meinen Kunden durchspreche höre ich immer wieder: „Na ja. Aber die kommenden Jahre werden die Erträge sicherlich höher, oder?“ sag ich meistens: „leider ja!“

Es ist noch keine 5 Jahre her, da haben sogar viele in meinem Bekanntenkreis die Klimaveränderungen und die CO2 Problematik noch geleugnet. Heute machen das wohl nur noch blonde Männer in Übersee. Nun hatten wir dieses Jahr das heißeste Jahr in Deutschland seit Wetteraufzeichnungen. Und das wird bereits seit 1881 aufgezeichnet. 8 der 9 heißesten Jahre fallen somit ins 21. Jahrhundert. Viele Wochen ohne Regen. Das letzte mal gab es 1959 so wenig Regen. Der Natur war es gar nicht recht. Und Weihnachten wieder ohne Schnee. Ich habe das erste mal vergessen, Winterreifen zu montieren. Vielleicht mach ich das gleich nach den Feiertagen. Und für den Weihnachtsgottesdienst im Ulmer Münster werde ich heute wohl heute auch keinen Schal brauchen.

Das Gute dabei: ich habe auch in Zukunft noch sehr viel Arbeit vor mir. Wer in der Umweltbranche arbeitet, dem geht die Arbeit wohl in dieser und auch den nächsten Generationen nicht aus.

Wie geht Schneeballschlacht ohne Schnee?

Fröhliche Weihnachten wünsche ich allen miteinander!

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